Feuerwehr bekämpft Heizungsbrand
Foto: Eickhoff
Eine Heizung war in einem Haus in Versmold-Oesterweg im Nordkreis Gütersloh in Brand geraten.
Foto: Eickhoff

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle in Gütersloh um 23.20 Uhr wurden die drei Löschzüge Oesterweg, Versmold und Hesselteich alarmiert, ferner Rettungswagen aus Harsewinkel und Clarholz sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Mähdrescherstadt. 

Hausbewohner und Hund über Leiter ins Freie gelangt

Der Hausbewohner der Goldammerstraße erwartete die Feuerwehrleute bereits vor der Haustür, die ehrenamtlichen Helfer mussten einer Frau sowie einem Hund mithilfe einer Leiter ermöglichen, durch ein Fenster die Erdgeschosswohnung zu verlassen.

Die massive Rauchentwicklung machte nach Angaben von Stadtbrandinspektor Simon Fuest den Feuerwehrleuten die Orientierung in dem Haus recht schwierig. Nur unter schwersten Bedingungen konnten sich die Feuerwehrleute bis in den Heizungskeller vorkämpfen. Unter Leitung des Feuerwehrchefs rüsteten sich mehr als ein dutzend Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Qualm zu schützen. Erst nach rund zwei Stunden lies die massive Rauchentwicklung nach.

Warnapp „Nina“ löst wegen starken Rauchs aus

Zwischenzeitlich war auch über die Warnapp „Nina“ die Bevölkerung vor Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag gewarnt worden. Da gesundheitliche Gefahren nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden Anwohner in Oesterweg aufgefordert, sich in geschlossene Räume zu begeben, Fenster und Türen zu schließen sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzustellen. Diese Warnung wurde gegen 1.30 Uhr aufgehoben. 

Erst dann konnten die Feuerwehrleute auch damit beginnen, etwa sieben Kubikmeter Holz aus dem Keller ins Freie zu schaffen. Die beiden Hausbewohner wurden am Brandort durch den Notarzt untersucht, mussten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

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