Frühlingsgefühle mit Gänsehaut

Draußen regnete es, und mit kühlen 10 Grad war es mit der Frühlingsstimmung unter den Gästen nicht sehr weit. Das änderte sich schlagartig, als das Konzert begann. Organistin Barbara Lundgreen sorgte mit Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-moll“ (BWV 565) für einen grandiosen Auftakt. Die perfekt gespielte Komposition – bestehend aus einem Präludium und vierstimmiger Fuge – bescherte den Zuhörern erste Frühlingsgefühle mit Gänsehaut. Der Kirchenchor St. Heinrich Sende begeisterte anschließend mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „Kleines Frühlingslied“, Mozarts Komposition „Im Frühling“ und Otto Grolls „Das Ave Maria der Berge“.

Für musikalische Höhepunkte sorgten die beiden Sopranistinnen Susanne Mewes und Jessica Walden, die auch in anspruchsvollen Höhen mit beeindruckendem Stimmvolumen glänzten. Der Gildemeister-Werkschor, ein Männerchor, den Markus Koch seit vier Jahren leitet, wirkte in dem Frühlingskonzert ebenfalls mit. Die 19 Sänger trugen Lieder vom Wanderer, Schäfer, der Heimat sowie Gürtel und Tüchlein vor.

Augenschmaus inclusive

Nicht nur musikalische Leckerbissen bekamen die Gäste serviert, es war auch ein Augenschmaus dabei. Rund um den Altar führten 15 Frauen des Tanz- und Rhythmik-Kreises Sende einen Frühlingstanz zum Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“ auf. Zum Abschluss des gelungenen Konzerts begeisterte der Kirchenchor St. Heirich Sende gemeinsam mit dem Gildemeister-Werkschor mit dem bekannten Stück „Guten Abend, gute Nacht“. Das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.

 „Das habe ich bis dato noch nie erlebt“, freute sich Chorleiter Markus Koch. Gäste und Mitwirkende sangen zum Finale gemeinsam unter der Leitung von Sopranistin Susanne Mewes „Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder“ und setzten der guten Stimmung die Krone auf. Im Pfarrheim ging es mit einem Umtrunk und Imbiss weiter. Der Erlös ist für die Renovierung der Kirche bestimmt.

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