Fünf Bands rocken das Schützenhaus
Bild: Fortmeier
Eisbrecher: (v. l.) Florian Geschonnek, Marvin Pischel, Marvin Gröne, Sebastian Schlate und Chris Becker von der Band „Right Down To Buisness“ aus Schloß Holte-Stukenbrock.
Bild: Fortmeier

Fünf Bands, fast ausschließlich Boygroups, rockten mehr als fünf Stunden die Halle und brachten die Menge zum Toben. Den Start machte die aus Schloß Holte-Stukenbrock stammende Formation „Right Down To Business“. Aufsteigender Nebel, gedämmtes Licht und dann ging es los. Für diesen Abend hatten sie sich Verstärkung mitgebracht. Sänger Marvin Gröne von der Band „Mother, Cake & Coffee“ gab an diesem Abend alles und sorgte mit der Band gleich zu Beginn der langen Rocknacht für echte Stimmung. Anschließend haute die Band „Stux“ kräftig in die Saiten. Bei Auftritten wie dem Holter Meeting, der Gitarrennacht 2010, aber auch kürzlich bei der Eröffnungsfeier der Spar- und Darlehnskasse in Stukenbrock konnten diese Jungs, die ihre Songs selbst schreiben, reichlich Bühnenerfahrung sammeln.

Alle Register gezogen

 So richtig gerockt wurde auch bei den „Burning Guitars“ aus Verl. Diese Band hat nicht nur 2011 bei einem Talentwettbewerb gleich drei Preise abgeräumt, sondern bietet mittlerweile eine solch grandiose Bühnenshow, dass manche Profis davor den Hut ziehen. Schon im Vorfeld hatte die Band „Your second last chance“ aus Hövelhof auf Facebook alle Register gezogen und mächtig die Werbetrommel gerührt. Und sie hatten nicht zu viel versprochen, sondern schmetterten die neuen Songs kurz vor Mitternacht in die Halle.

 Mit nicht alltäglichem Art- Rock heizte die erst 2010 gegründete, aus Versmold stammende Band „Soap Bubble Orchestra“ den Besuchern, die sich von Stunde zu Stunde immer dichter vor der Bühne drängten, ein. Mit zwei Gitarren, einem Kontrabass, der Orgel und einer ausgebildeten Stimme hatte die Formation alles im Gepäck, was man für Qualitäts-Rockmusik benötigt. Ihre Proben finden in einer alten Weizenmühle statt – ihre Musik ist facettenreich und vielseitig.

Gekonnte Bühnenshows und ein Publikum, das mitging, heizten die Stimmung immer mehr an. Erst weit nach Mitternacht waren sich die Besucher und die Bands einig: Die 13. Senner Gitarrennacht war genial und sicherlich nicht die letzte.

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