Für Karin Hoffmann ist Schluss
Jetzt ist Schluss: (v. l.) Schulamtsdirektorin Dagmar Kirchhoff, die scheidende Konrektorin Karin Hoffmann und Schulleiter Heinz Hildmann.

Insgesamt 39 Jahre war Karin Hoffmann an den Hauptschulen Stukenbrock und Schloß Holte tätig. Mit dem Ende des Schuljahrs beginnt für sie offiziell die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Nun möchte sich die stellvertretende Schulleiterin Beschäftigungen widmen, die im Berufsalltag aus Zeitgründen nicht möglich waren.

„Sie werden auf der einen Seite froh sein, dass die psychischen und körperlichen Belastungen des Schulalltags, die Sorgen um die Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen oder die vielen Hilferufe der Kolleginnen und Kollegen hinter Ihnen liegen“, sagte Schulleiter Heinz Hildmann in seiner Abschiedsrede. „Auf der anderen Seite weiß ich, dass Ihnen die Arbeit sehr viel Freude bereitet hat und dass Sie mit Sicherheit das eine oder andere Mal sehnsüchtig um die Ecke auf die benachbarte Schule blicken werden.“

Mit viel Applaus würdigten die Gäste in der voll besetzten Mensa die scheidende Konrektorin, als der Schulleiter seinen Dank und seine Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit seiner Stellvertreterin in ein Zitat des römischen Philosophen Seneca kleidete: „Die Menschen glauben den Augen mehr als den Ohren. Lehren sind ein langweiliger Weg, Vorbilder ein kurzer, der schnell zum Ziel führt.“

Auch Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (CDU) lobte die engagierte Pädagogin für ihre gute Arbeit. Schulamtsdirektorin Dagmar Kirchhoff hob das Pflichtbewusstsein, die Aufrichtigkeit, die Hilfsbereitschaft und das hohe Maß an Belastbarkeit von Karin Hoffmann hervor.

Für zahlreiche Lacher sorgte dann der Auftritt der „Pensionierungsdezernenten“. Die Kollegen verfrachteten ihre scheidende Kollegin auf eine aufblasbare Insel und unterzogen sie einem „Foto-Erinnerungstest“. Außerdem sang der Lehrerchor ein eigens komponiertes Abschiedslied, und die Lehrerband sorgte auch für musikalische Unterhaltung.

Am Mittwoch hatten sich die Schüler ein buntes Abschiedsprogramm für ihre Konrektorin ausgedacht. Mit einer Sänfte trugen sie die Pädagogin durch die Schule und setzten ihr eine Krone auf.

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