Für jeden 13. Pkw-Fahrer war „Zahltag“
Rund 500 Verkehrsteilnehmer sind beim Blitz-Marathon der Polizei im Kreis Gütersloh wegen überhöhter Geschwindigkeit auffällig geworden. Insgesamt wurden am Donnerstag mehr als 6200 Kraftfahrzeuge kontrolliert.

In 466 Fällen war der Grund  überhöhte Geschwindigkeit. Gegen 63 Verkehrsteilnehmer wird ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit ergehen. Vier Fahrzeugführer werden mit einem Fahrverbot belegt. Die Polizei betreute 48 Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung, an 18 Messstellen erfolgte die Geschwindigkeitsüberwachung durch den Kreis Gütersloh und die Stadt Gütersloh.

In Gütersloh auf der Herzebrocker Straße hielten sich zwei Pkw-Führer zwar nahezu an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Leider überholten diese Fahrzeugführer andere Kraftfahrzeuge genau in Höhe der polizeilichen Messstelle, obwohl dort das Überholen durch Verkehrszeichen verboten ist. Die beiden Fahrzeugführer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro. In Schloß Holte-Stukenbrock wurden auf der Flugplatzstraße gleich drei Fahrzeugführer gemessen, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeitkeit (84, 91 und 94 km/h bei zugelassenen 50 km/h) unterwegs waren. Auf die drei Fahrzeugführer kommt nun, anhängig von der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung, ein Bußgeld im Bereich von 160 bis 200 Euro zu. Alle drei Pkw-Fahrer erhalten jeweils einen zwei Punkte Eintrag in Flensburg und jeweils einen Monat Fahrverbot. Der Pkw-Fahrer mit den gemessenen 94 km/h (nach Toleranzabzug 41 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung) ist auch der traurige Spitzenreiter bei diesem Blitz-Marathon.

Beim Blitz-Marathon hat die Polizei im Kreis Gütersloh mit 45 Beamten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaften waren bei diesem Blitz-Marathon neben der Kreispolizeibehörde  auch neun Verkehrsüberwachungskräfte des Kreises und der Stadt Gütersloh eingebunden. Auch zukünftig werden neben der täglichen Präsenz der Polizei regelmäßig und kontinuierlich Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. „Die Geschwindigkeit entscheidet über Leben und Tod - und wir möchten bei denjenigen, die zu schnell fahren, eine Verhaltensänderung erreichen“, erklärte dazu der Leitende Polizeidirektor Karsten Fehring.

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