Gemeinde-Logo verbindet Hand und Taube
Präsentieren das neue Logo vor dem Gemeinde- und Diakoniebüro an der Holter Straße: (v. l.) Pfarrer Dr. Carsten Glatt, Claudia Hanschmidt-Radkowsky (Gemeindebüro), Monika Schultz (Diakonie), Pfarrer Reinhard E. Bogdan und Pfarrerin Sigrid Kuhlmann.

Eine Wittener Werbeagentur hat das Zeichen entwickelt. Weiter in Gebrauch bleibt daneben das Siegel, das Taube und Kreuz beinhalte, wie Pfarrer Dr. Carsten Glatt sagt.

Das neue Signet nehme das Symbol der Taube auf, die sowohl für Gottes Geist als auch für den Frieden stehe. Die Hand verweise auf die Notwendigkeit des menschlichen Mittuns: „Frieden ohne Mitarbeit, ohne tätiges Anpacken, ohne Sich-die-Hand-geben, geht nicht. Aber wirklichen Frieden wird es erst geben, wenn Gott ins Spiel kommt. Dafür steht die Taube.“

Dass das neue Logo ein Friedenssymbol ist, hat für Glatt mit der Geschichte der Evangelischen Kirche in Schloß Holte-Stukenbrock zu tun. Viele Protestanten seien mit Erfahrungen von Krieg und Vertreibung in die Stadt gekommen. Nicht umsonst sei die 1961 erbaute Kirche in Stukenbrock Friedenskirche, die in Schloß Holte 1981 Versöhnungskirche genannt worden. Daran werde angeknüpft.

Ein Ausschuss des Presbyteriums habe sich intensiv mit dem öffentlichen Erscheinungsbild befasst, sagte Glatt weiter. Im Gespräch sei unter anderem gewesen, die Gemeinde außer mit einem Logo auch mit dem Slogan (in der Sprache der Werbeagenturen: Claim) „Die Evangelischen“ darzustellen. Das sei verworfen worden, weil zu wenig spezifisch und austauschbar. Und so gehört zum neuen Logo wie gehabt der alte sachliche Name „Evangelische Kirchengemeinde Schloß Holte-Stukenbrock“.

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