Gift auf Pausenbrot: Gericht prüft Anklage
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Nach einem mutmaßlichen Mordversuch mit vergiftetem Pausenbrot in einem Unternehmen in Schloß Holte-Stukenbrock werden die Ermittlungen ausgeweitet. Das Landgericht prüft nun, ob die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mords in zehn Fällen angenommen wird.
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Der Mann soll in dem Betrieb in Schloß Holte-Stukenbrock mehreren Arbeitskollegen Gift auf die Pausenbrote gestreut haben. Nach einem ersten Verdacht hatte eine Videokamera sein Handeln aufgezeichnet. Anschließend schaltete die Firmenleitung die Polizei ein.

Kollegen leiden unter Nierenschäden - ein Kollege liegt im Koma

Die Ermittler nahmen daraufhin verdächtige Krankheits- und Todesfälle in der Firma unter die Lupe. Mehrere Kollegen haben schwere Nierenschäden oder liegen seit Jahren im Koma.

Zum Motiv für die Taten äußerte sich der Beschuldigte nach seiner Festnahme nicht. Er sitzt seit Mitte Mai in Untersuchungshaft. Ob die Anklage angenommen wird, prüft das Gericht nach Angaben eines Sprechers derzeit.

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