Giraffen-Nachwuchs im Safaripark
Giraffenkalb Sambesi hält sich im Freigehege stets dicht bei seiner Mutter.

Das Kalb ist der jüngste Bewohner des Parks in der Senne. Die Freude über den Nachwuchs ist dort riesig, wie es in einer Mitteilung heißt. Für Parkchef Fritz Wurms ist der kleine Sambesi „einfach der Größte“.

Jetzt durfte das Tier erstmals raus in die „freie Wildbahn“ – vom eingezäunten Außengehege am Giraffenhaus in die Steppe des Parks zu all den anderen Tieren: Antilopen, Zebras, Lamas, Kamele, Gnus und Kamele.

Und siehe da, der „große“ Sambesi backt zum ersten Mal kleine Brötchen und bleibt meist brav in der Nähe seiner Mutter. Sehr zum Erstaunen von Tierinspektorin Inka Schumacher, denn die beschreibt das junge Tier als Draufgänger: „Er ist schon ziemlich respektlos und lässt sich eigentlich von nichts und niemandem beeindrucken und bremsen, wenn er durchs Vorgehege tobt.“

Verglichen mit Mutter Schaka und Vater Djambo ist das Rothschild-Giraffen-Kälbchen – trotz seiner gut 1,90 Meter – ein Winzling. Am 6. August fiel Sambesi ins Leben. Aus zwei Metern Höhe, ins weiche Stroh im Giraffenhaus. Denn: Giraffen gebären im Stehen.

Schon wenige Stunden später stand der Kleine auf den eigenen wackligen Beinen neben der Mutter. Toben, schlafen, essen, wachsen, so verbrachte das Kalb seine ersten Tage. Bis zu sechs Meter werden ausgewachsene Giraffen–Bullen groß.

Der Hals des kleinen Sambesi wird – bis er groß ist – um das Dreifache wachsen. Doch bis dahin wird es einige Jahre dauern. Gut eineinhalb Jahre leben Giraffenjunge unter der Obhut der Mutter.

In freier Wildbahn werden die Tiere im Durchschnitt 25 Jahre alt, in menschlicher Obhut bis zu 35 Jahren, wie der Park erläutert. Bei schönem Wetter darf Sambesi jeden Nachmittag einen Ausflug in die Steppe unternehmen und stets ein wenig länger draußen bleiben.

Der Safaripark orientiert sich nach eigenen Angaben am Familienleben der Giraffen in der freien Natur. Dort führt die Mutter das Kalb im Alter von drei bis vier Wochen zur Herde.

SOCIAL BOOKMARKS