Grüne bestätigten Kreis-Sprecher
Bild: Bitter
Der neue Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen: (v. l.) Beisitzer Maximilian Thiel (Avenwedde), Schriftführer Can Erdal (Güterloh), Beisitzer Patrick Schweinforth (Schloß Holte-Stukenbrock), Sprecher Thorsten Schmolke (Werther), Sprecherin Lisa Griesmeyer (Borgholzhausen), Schatzmeister Martin Sellenschütter (Gütersloh) und Beisitzer Marco Mantovanelli (Gütersloh).
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Um die Finanzen kümmert sich weiter Martin Sellenschütter aus Gütersloh. Can Erdal (Gütersloh) rückte vom Beisitzer in die Rolle des Schriftführers, weil Brigitte Borbonus-Timmer (Steinhagen) für dieses Amt nicht mehr kandidierte. Das Führungsgremium komplettieren als Beisitzer Rebecca Mohncke (Verl), Marco Mantovanelli (Gütersloh), Patrick Schweinforth (Schloß Holte-Stukenbrock) und Maximilian Thiel (Avenwedde).

Wahljahr erfordert Griff in die Rücklage

Harald Schwalbe leitete am Donnerstagabend in der Geschäftsstelle an der Böttchergasse in Gütersloh die Wahlen und meldete nach Zuwächsen im Superwahljahr aktuell einen Bestand von 265 Mitgliedern. Der alte Vorstand war zuvor auf Antrag der Gütersloher Ratsfrau Birgit Niemann-Hollatz einstimmig entlastet worden. Sie bestätigte eine „bestens geführte Kasse“. Schatzmeister Martin Sellenschütter, der wegen der Landtags- und der Bundestagswahl im vorigen Jahr Rücklagen in Anspruch nehmen musste, kündigte für das wahlfreie Jahr 2018 wieder einen Überschuss an.

Nachdem zwei Wahlen in einem Jahr alle Kräfte gebunden hatten, will sich Lisa Griesmeyer wieder mehr dem Natur- und Umweltschutz widmen. In diesem Zusammenhang betonte Schmolke: „Wir müssen mit der Landwirtschaft diskutieren und uns konstruktiv austauschen, auch wenn es manchmal knirscht.“ Mit Blick auf die Landschaftspläne räumte er ein: „Die Flächen der Landwirtschaft im wirtschaftsstarken Kreis Gütersloh sind schon knapp bemessen.“

Landtagsabgeordnete kritisiert den Ministerpräsidenten

Die Landtagsabgeordnete Wibke Brems aus Gütersloh bedauerte, dass mit der Aufteilung der Geschäftsbereiche zwischen RWE und Eon, die eine Energiewende verschlafen hätten, die Gesellschaft Innogy für Strom aus erneuerbaren Energien zerschlagen werde. Brems kritisierte an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), dass er schnell mit großen Tönen zur Stelle sei, denen aber nichts mehr folge. In Sachen Abschalten von Atomkraftwerken habe sich Laschet in Belgien eine blutige Nase geholt. Brems: „Wir können nicht Braunkohle-Strom nach Belgien schicken.“

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