Grüne setzten auf bewährte Kreisspitze
Bild: Bitter
Der wiedergewählte geschäftsführende Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen: (v. l.) Schriftführerin Sonja von Zons, Sprecher Thorsten Schmolke, Kassierer Martin Sellenschütter und Sprecherin Elisabeth Griesmeyer.
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Elisabeth Griesmeyer, politisch aktiv als sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss der Stadt und des Kreistags aktiv, wurde mit 21 Stimmen bei 3 Enthaltungen wiedergewählt. Thorsten Schmolke, der im Stadtrat, im Kreistag Gütersloh und in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe mitarbeitet, bekam 19 Stimmen bei 4 Enthaltungen. Sonja von Zons (Rheda-Wiedenbrück) bleibt Schriftführerin. Sie erreichte 23 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme. Alle 24 abgegebenen Voten vereinte Kassierer Martin Sellenschütter für eine weitere Amtszeit auf sich.

Keine Debatte über Wahlbewerber

Kein Thema bei der Jahreshauptversammlung in der Grünen-Geschäftsstelle an der Böttchergasse in Gütersloh waren die 2017 anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen. Nach Andeutungen in den Medien erklärte der neue Beisitzer Jürgen Wächter aus Werther (20 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen), der als Bundestagskandidat ins Gespräch gebracht worden war: „Ich habe mich mal interessiert, aber ihr habt noch keinen fertigen Kandidaten vor euch.“

Den Vorstand des Kreisverbands komplettieren die Beisitzer Christian Wieda aus Halle (22 Ja, 1 Nein, 1 Enthaltung), Steffen Hoppe aus Versmold (20 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung) und Ralf Külker aus Rheda-Wiedenbrück (20 Ja, 3 Enthaltungen). Da es sich bei dem Beisitzer-Quartett nur um männliche Bewerber handelte, mussten satzungsgemäß die Frauen im Raum der Wahl zustimmen.

Kreisvorstand als Dienstleiter

Elisabeth Griesmeyer und Thorsten Schmolke versicherten, der Kreisvorstand verstehe sich als Dienstleister für die Ortsverbände. Es komme ihm darauf an, eine enge Vernetzung zu schaffen. Durch die Regularien führte die Vorsitzende des Grünen-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe, Ute Koczy (Lemgo). Laut Jahresbericht nahmen die heimischen Grünen an der Demonstration „Wir haben es satt“ gegen Tierfabriken und Gentechnik in Berlin teil. Sie waren bei der Fukushima-Mahnwache dabei und beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn in Schloß Holte-Stukenbrock, als es um die Erweiterung einer Mastanlage ging. Durch Gütersloh unternahmen die Grünen eine Vielfaltstour.

Der einstimmig entlastete Kassierer Martin Sellenschütter präsentierte professionell angelegte Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung. 2016 wird der Etat noch nicht durch Wahlkampfkosten belastet.

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