„Grünes Zentrum“ auf dem Hallenbad-Areal
Bild: Neitemeier
An der Herzebrocker Straße in Gütersloh entsteht ein neues „grünes Zentrum“. Der Landwirtschaftliche Kreisverband und sein Tochterunternehmen BSB haben am Donnerstag den Kaufvertrag für das Hallenbad-Gelände unterzeichnet.
Bild: Neitemeier

Kreisverband und BSB wollen dort, wie berichtet, ein neues, zentrales Verwaltungsgebäude errichten. In Zusammenhang damit ist in diesen Tagen auch ein weiterer Grundstückskauf besiegelt worden: Der Caritas-Kreisverband Gütersloh hat das Haus des Bauern in Rheda-Wiedenbrück erworben. Ulrich Bultmann, der Leiter der Geschäftsstellen Gütersloh, Warendorf und Münster der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe, der bisher das Haus des Bauern gehörte, bestätigt der „Glocke“ den Verkauf.

Caritas-Kreisverband hat Haus des Bauern gekauft

Die Caritas selbst gab gestern keine Auskünfte zu ihren Plänen für den geschichtsträchtigen Komplex an der Bielefelder Straße in Rheda-Wiedenbrück. Details sollen erst bei einer Pressekonferenz in der nächsten Woche verraten werden. Nach Informationen der „Glocke“ soll das Haus des Bauern zu einem Beratungszentrum werden. Zudem steht fest: Die Kreisgeschäftsstelle der Caritas bleibt an der Königstraße in Gütersloh. Das hat Vorstand Volker Brüggenjürgen bereits vor einiger Zeit deutlich gemacht.

Neubau für 40 Mitarbeiter

Auch Andreas Westermeyer, der neue Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbands, gab sich am Donnerstag zurückhaltend. Der Verler bestätigte zwar gegenüber der „Glocke“ den Erwerb des mehr als 2000 Quadratmeter umfassenden Hallenbad-Areals, für weitere Einzelheiten verwies er aber auf eine Pressemitteilung am heutigen Freitag. Zum Vorgehen erklärte Westermeyer lediglich: „Bis Ende des Jahres soll das Hallenbad-Grundstück geräumt sein, damit wir möglichst schnell mit dem Bau beginnen können.“ Offen ließ der Vorsitzende auch die Höhe des Kaufpreises und die Frage, wer den Abriss des Hallenbads bezahle. Das wird nach der Eröffnung der neuen Schwimmhalle auf dem Gütersloher Nordbad-Gelände nicht mehr benötigt.

Dezentrale Geschäftsstellen werden aufgegeben

Wie mehrfach berichtet, soll das neue „grüne Zentrum“ der Landwirte in der Mitte der Kreisstadt auf rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche 40 Mitarbeitern Platz bieten. Im Gegenzug werden die bisherigen Geschäftsstellen von Kreisverband und Buchstelle in Rheda-Wiedenbrück und Halle-Hörste aufgegeben. Über die Zentralisierung und den Rückzug aus dem geschichtsträchtigen Haus des Bauern ist lange diskutiert worden.

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