Grundschüler erleben Natur und Technik
Diese Murmelbahn, die in Eigenleistung der Familie Dowd gebaut und auch von ihr gestiftet wurde, hatte es den Kindern (v. l.) Timo, Jordan, Rian, Silas, Lee-Anne, Nina und Jana angetan. Darüber freuten sich auch die Schulleiterin Evelin Hartmann-Kleinschmidt und Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Familie- Osthushenrich-Stiftung.

Die Schule mit Standorten im Grauthoffgebiet und in Sende verfügt jetzt über eine Miniphänomenta. Eltern hatten seit Herbst in Eigenleistung 21 von insgesamt 52 möglichen Stationen gebaut. Ursprünglich hatte die Universität Flensburg das Konzept, das Kinder zum Experimentieren bringen soll, entwickelt.

Mit 1000 Euro wurde dieses Projekt des Grundschulverbunds von der Familie-Osthushenrich-Stiftung unterstützt. „Dieses Geld haben wir sehr gern gegeben. Es ist sehr lobenswert, dass sich die Eltern so stark eingebracht und alles in Eigenleistung erstellt haben“, lobte der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Burghard Lehmann. Rektorin Evelin Hartmann-Kleinschmidt dankte alle Eltern, die „sich auf dieses Experiment eingelassen und ihre Freizeit geopfert haben, um die Miniphänomenta in die Schule zu bringen.“

„Diese Station habe ich mit meinem Papa gebaut“, sagte Lee-Anne Dowd und zeigte stolz auf die Murmelbahn mit vielen, unterschiedlich langen Hölzern. „Ich habe die Hölzer abgeschliffen“, erklärte sie. Begreifen, forschen und staunen, um Phänomene aus der Natur und Technik hautnah zu erleben, dazu dient die Miniphänomenta.

Die Stationen werden in den beiden Schulen dauerhaft aufgebaut. Im zweijährigen Rhythmus sind zudem spezielle Forschungswochen vorgesehen. Es sei selbstverständlich, dass durch das wachsende Verständnis ein Viertklässler die Stationen anders wahrnehme als ein Erstklässler, betonte Evelin Hartmann-Kleinschmidt. Ergänzend wird jeder Schüler ein Forschungstagebuch erhalten, das er vier Jahre lang führen muss.

Bereits im vergangenen Herbst hatten den Kindern 20 Experimentierstationen, die ausgeliehen worden waren, zur Verfügung gestanden. „Weil so viele Eltern gestiftet haben, sind von der Spende der Familie-Osthushenrich-Stiftung noch 200 Euro übrig. Wer also noch Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen, noch weitere Stationen zu bauen“, sagte die Rektorin.

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