Gutes Wetter begünstigt Bauarbeiten
Bild: Neitemeier
Mit Volldampf wird an der Tatenhausener Straße gearbeitet. Im Bereich des Waldstücks wird der Radweg zwischen dem neuen Graben und einem an die Fahrbahn grenzenden Grünstreifen angelegt.
Bild: Neitemeier

Alle Maßnahmen hängen mit dem Lückenschluss der Autobahn 33 zusammen. Der Termindruck ist hoch, schließlich soll der Verkehr auf der ausgebauten, teils verlegten und an der Kreuzung mit der Gütersloher Straße (Landesstraße 782) um eine Abbiegespur in Richtung Halle ergänzten Tatenhausener Straße (Kreisstraße 25) im Herbst wieder ungehindert fließen können. So jedenfalls steht es auf den Infotafeln, die der Kreis an der am Entsorgungspunkt Nord (dem früheren Kompostwerk) vorbeiführenden, drei Kilometer langen Straße aufgestellt hat.

Tatenhausener Straße wird teilweise verlegt

Der ausgebliebene Winter spielt den Bauarbeitern in die Karten. „Wir konnten seit Anfang des Jahres nahezu durcharbeiten“, sagt Bau- und Projektleiter Paul Holke von der Abteilung Tiefbau des Kreises. Eine genaue Prognose für die Fertigstellung gibt der Diplomingenieur angesichts mancher Unwägbarkeiten und der Koordination vieler Firmen gleichwohl nicht ab.

Den Beschäftigten der Baufirma Dieckmann aus Osnabrück, die den Radweg baut und die Decke der K 25 verstärkt, macht außer dem hohen Grundwasserstand vor allem der starke Verkehr zu schaffen. „Wir müssen gut aufpassen“, sagt Schachtmeister Kewin Larkin, während permanent Autos und Lastwagen die Baustelle passieren. Auf der Straße sind mehr Fahrzeuge als sonst unterwegs, weil derzeit die südlicher liegende Kreisstraße/Sandforther Straße (K 30) wegen der Erschließung des Ravenna-Parks gesperrt ist.

Vollsperrung in wenigen Wochen

In wenigen Wochen wird es nach Angaben von Paul Holke genau anders sein. Dann rollen die Fahrzeuge allein über die K 30, denn die Tatenhausener Straße wird für einige Monate komplett dicht gemacht. Der Grund: Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 700 Metern verlegt und über die neue Autobahnbrücke geführt. An der Überführung selbst wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Parallel dazu werden schichtweise bereits die Rampen aufgeschüttet.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 8. März.

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