„Haben sehr gute Bewerbungen vorliegen“
Bild: Neitemeier
Der Evangelische Kirchenkreis Gütersloh, zu dem auch die Evangeliumskirche gehört, bekommt am 7. Dezember einen neuen Superintendenten.
Bild: Neitemeier

Wie viele Männer und Frauen Interesse an der Führungsposition im vom Bielefeld bis Neubeckum reichenden Kirchenkreis (17 Gemeinden, rund 108 000 Gläubige) haben, verriet der Vorsitzende des kreiskirchlichen Nominierungsausschusses auf Anfrage der „Glocke“ nicht. Nur so viel: Es gibt mehr als zwei Kandidaturen.

Superintendet wird am 7. Dezember gewählt

Elf wie 2009, als es um die Nachfolge von Superintendent Dr. Detlef Reichert ging, seien es aber nicht, so Walle. Damals hatten zehn Pfarrer und eine Pfarrerin ihren Hut in den Ring geworfen. Am Ende stellten sich drei auf Vorschlag des Auswahlgremiums dem Votum der Kreissynode. Christian Heine-Göttelmann, seit dem Jahr 2000 Pfarrer in Langenberg und seit 2005 theologischer Vorstand der Diakonie Gütersloh, machte das Rennen.

Vor wenigen Wochen hat der gebürtige Mainzer – wie berichtet – das Amt des theologischen Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und des Vorstands des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen-Lippe übernommen.

Nominierungsausschuss trifft Vorauswahl

Auch am 7. Dezember sollen die Synodalen eine echte Wahl haben. „Wir werden mehrere Kandidaten vorschlagen“, sagte Volker Walle der „Glocke“. Der neunköpfige Nominierungsausschuss werde Anfang November mit den Bewerbern, die aus dem Kirchenkreis selbst wie auch von außerhalb kämen, sprechen und eine Vorauswahl treffen. Der Vorschlag werde dann im Vorfeld der Synode auch öffentlich gemacht. Wer Superintendent werden möchte, muss nach Angaben von Walle mindestens fünf Jahre Gemeindepfarrer sein und der Evangelischen Landeskirche angehören. Die Wahlzeit beträgt acht Jahre.

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