Haller Schüler gewinnen Mathe-Wettstreit
Bild: Bitter
Für die Siegerklassen von „Mathematik ohne Grenzen“: (v. l.) Pascal Plachky, Lukas Nickel und Lina Birwe von Einsteingymnasium Rheda; Laura Sirp, Theresa Hassenewerd und Jonas Pieper vom Gymnasium Verl sowie Alper-Cenk Erdem, Kubilay Bilgi und Eva Kisker vom Kreisgymnasium Halle.  
Bild: Bitter

An dem Wettstreit beteiligten sich 40 Klassen von 11 Gymnasien. Den zweiten Platz (300 Euro) errang die Klasse 9 d vom Einstein-Gymnasium Rheda mit Lehrerin Karin Büker. Die Klasse 9 a des Gymnasiums Verl mit Lehrer Klaus Bergau freut sich über Platz drei und 150 Euro. Die Schüler besuchen die Stufe 10 im achtjährigen Gymnasium.

Um die Organisation machte sich erneut das Gymnasium Verl mit Schulleiter Max Bracht und Mathematiklehrerin Brita Schichtel verdient. Sie unterrichtet seit 1989 in Verl und brachte den Wettbewerb aus Baden-Württemberg mit. Er wird von der Academie de Strasbourg weltweit ausgerichtet.

„Der Wettstreit unter den Gymnasien ist wichtig, weil wir Mathematik brauchen. Ohne Rechnen geht nichts“, sagt Oberstudiendirektor Bracht. Er verweist auf die „Textaufgaben mit Pfiff“, von denen eine in einer Fremdsprache zu bearbeiten ist. „Das geht nur in Teamarbeit. Keiner kann alle Aufgaben allein lösen“, betont der Pädagoge.

Dr. Dirk Hodden, der am Sieger-Gymnasium Halle einst Abitur machte, kümmert sich bei Syskoplan seit Jahren um den mathematischen Nachwuchs aus den Gymnasien. „Mathematiker sind wichtig, weil sie strukturiert denken können“, schildert er. Unter den 442 Beschäftigten sind Kollegen aus aller Herren Länder. In der Welt der Softwaresysteme und ihrer kundenbezogenen Anwendung ordnet er Syskoplan dort als besonders gut ein, „wo es anderen zu schwierig wird“.

SOCIAL BOOKMARKS