Heimathäuser sind wieder geöffnet
Die fleißigen Frauen vom Heimat- und Verkehrsverein haben ihre Gäste zur Saisoneröffnung mit einem westfälischen Büfett empfangen: (v.l.) Renate Rudolph, Karin Prieß, Gisela Paarmann, Mia Hentschel, Lilo Volkmer und Margret Paarmann.

Der Heimat- und Verkehrsverein hatte seine Mitglieder und Gäste in lockerer Atmosphäre eingeladen. Bei hausgemachten westfälischen Spezialitäten genossen mehr als 100 Heimatfreunde den traditionsreichen Empfang in den bunt dekorierten Räumlichkeiten.

Ab sofort können die drei Heimathäuser wieder an jedem Sonntag von 10.30 bis 12 Uhr besichtigt werden. Außerdem werden Führungen für Gruppen, Schulklassen und Kindergärten nach vorheriger Anmeldung angeboten. Die Wintermonate hat der 550 Mitglieder zählende Verein für grundlegende Umgestaltungs- und Renovierungsarbeiten genutzt.

Neue Exponate und eine verändere Präsentation der Ausstellungsstücke vermitteln dem Besucher die Geschichte der Heimat sehr anschaulich. So zeugt ein alter Kipppflug, der jetzt in der Remise (Heimathaus drei) einen neuen Platz gefunden hat, von der harten Arbeit der Bauern in der Senne.

Außerdem ist ein großes, abgefallenes Stück Rinde der Tausendjährigen Eiche, die seit vielen Generationen als Symbol der Heimatverbundenheit gilt, und inzwischen stark vom Zerfall bedroht ist, aufgehängt worden. Für die kommenden Monate hat sich der Verein viel vorgenommen.

Der Veranstaltungskalender ist prall gefüllt. „Anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Stukenbrocker Pfarrkirche St. Johannes Baptist wird am 31. August ein Gottesdienst auf dem Gelände der Heimathäuser gefeiert“, gab der Vorsitzende Klaus Seichter bekannt.

Überdies ist in enger Zusammenarbeit mit der Stadt ist ein neuer Wanderweg, der unter anderem um den Sennesee an der Hövelrieger Straße führt, errichtet worden. Die Osterausstellung findet am 12.und 13. April statt. An jedem ersten Samstag im Monat haben Brautpaare die Möglichkeit, sich im Heimathaus trauen zu lassen. Monatlich erkunden die Senioren-Wandergruppe und die sportliche Wandergruppe die nähere und weitere Umgebung. Nach wie vor erfreuen sich die Pättkesfahrten großer Beliebtheit.

Das alles wird auf ehrenamtlicher Basis angeboten. „Bevor die Bienen im Mai in großen Schwärmen ausfliegen, werden wir den Bestand voraussichtlich mit einem neuen Volk erweitern“, kündigte der Heimatforscher und Bienenexperte Günter Potthoff an.

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