„Heini“ verursacht nur geringe Schäden
Sturmtief „Heini“ hat die Region weitgehend verschont. Das teilten die Kreispolizeibehörden in Gütersloh und Warendorf am Mittwoch der „Glocke“ mit.

Auch auf der Regionalbahnstrecke Dortmund - Soest - Paderborn war bei Unna ein Baum auf die Gleise gefallen. In beiden Fällen führten die Blockaden zu Zugverspätungen. Gegen Mittag rollte der Zugverkehr aber wieder weitgehend normal. „Wir sind glimpflich davongekommen“, sagte ein Bahnsprecher auf „Glocke“-Anfrage.

Im Kreis Gütersloh rückten Polizei und Feuerwehr zu einer Handvoll Einsätze aus. „Zumeist mussten umgestürzte Bauzäune und einige auf die Straßen gefallene Äste entfernt werden“, sagte Polizeisprecherin Corinna Koptik.

Glimpflich verlief der Herbststurm auch im Nachbarkreis Warendorf. Die Polizei registrierte zwölf Einsätze. Umgestürzte Bauzäune und Verkehrsschilder mussten wieder aufgerichtet, Bäume und Äste von Fahrbahnen entfernt werden. „Keine große Sache“, hieß es bei der Kreispolizei in Warendorf.

Im Ruhrgebiet stiftete allerdings eine kräftige Windböe Verwirrung und rief die Polizei auf den Plan. Als in Herne am Mittwochmorgen ein Mann nach dem Sturm in den Garten blickte, war ein großes Trampolin verschwunden, das am Abend zuvor noch auf dem Rasen gestanden hatte. Weil sich am Gartentor vermeintliche Einbruchsspuren fanden, rief er die Polizei. Die konnte den Fall schnell klären. „Heini“ hatte das Sportgerät über einen fast zwei Meter hohen Zaun und eine noch höhere Hecke getragen und zwei Grundstücke weiter abgelegt.

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