Im Flügel-Projekt steckt viel Musik
Freuen sich über den „dicken“ Spendenscheck: (v. l.) Dirk Pfeiffer vom Förderverein der Schule, Direktorin Marion Blome, Anja Martin von der Stadtverwaltung und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr vor der neuen Aula, für die ein Flügel angeschafft werden soll.

Auf einem symbolischen Scheck ist eine stattliche Summe notiert: genau 9140,70 Euro. Wie berichtet, will der Förderverein der Schule einen Konzertflügel für die Aula anschaffen. Kostenpunkt: 15 000 bis 20 000 Euro.

Da so viel Geld noch nicht beisammen ist, rufen Stadtverwaltung, Schulleitung und Förderverein weiter zum Spenden auf. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (CDU) nannte den Ertrag des Benefizabends mit einem Musikkorps der Bundeswehr und der bezaubernden Sängerin Leonor Amaral „sehr erfreulich“.

Der Großteil, rund 5000 Euro, stammt aus Eintrittsgeldern. Fast 2200 Euro fanden sich am Ende des Abends in der Spendendose. Den Rest gaben heimische Unternehmen und Unternehmer. Einen festen Termin für die Anschaffung des Instruments gebe es nicht, sagte der Bürgermeister. Das richte sich nach dem weiteren Spendenaufkommen.

Übergangsweise könne für Konzerte der Flügel aus dem Musikraum des Gymnasiums auf die Bühne der Aula geschafft werden. Das sei zwar keine optimale Lösung, aber machbar.

Schulleiterin Marion Blome und Dirk Pfeiffer, der Vorsitzende des Fördervereins, dankten allen Spendern. Und sie appellierten an Unternehmer, Vereine und jedermann, sich am Kauf des Flügels zu beteiligten. „Auch kleine Beträge sind gern gesehen“, betonte Marion Blome. Das Instrument sei nicht nur für die Schule gedacht, sondern solle das kulturelle Leben der gesamten Stadt bereichern.

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