Im „Senderelli“ werden wilde Tiere zahm
Bild: Ibeler
Egal ob Hula-Hoop oder die Dompteur-Nummer - das Publikum war ganz aus dem Häuschen.
Bild: Ibeler

  Deshalb drängten sich die Sender Kirchenbesucher und Gäste nach dem Hochamt lieber in den proppenvollen Pfarrsaal. Die Zirkuskinder waren pfiffig gewesen: Sie warben an der Kirchentür für ihre Vorstellung und nahmen das Publikum gleich mit. Als die Ansager Rieke Großerüschkamp und Lisa Strothteicher die erste Nummer des Zirkus „Senderelli“ ankündigten, platzte das bunt geschmückte Haus aus allen Nähten. Auf dem fast zweistündigen Programm standen sportliche Seilspringer, lustige Clowns mit Lacheinlagen, hübsche Cheerleader, faszinierende Zauberer, Hula-Hoop-Künstler, eine romantische Flaschenklavier-Nummer, Einradfahrer, Artisten auf Stelzen und wilde Tiere mit ihren Dompteuren. Starke Männer mit ihren Gewichten waren auch dabei. Mit dem Lied „Anton aus Tirol“ heizten die Akteure die Stimmung der Besucher an. Die ließen sich nicht lange bitten und klatschten begeistert im Takt mit.

Kinder waren aufgeregt

Die anderen Vorführungen wurden mit typischer Zirkusmusik untermalt. Das Publikum ließ es an Applaus nicht mangeln. Den hatten sich die Ferienspielkinder, die von Montag bis Freitag die Zirkusvorstellung eingeübt hatten, redlich verdient. Die Betreuerinnen und Mütter Kirsten Großerüschkamp, Meike Gunske, Petra Döpner, Claudia Brhel, Nicole Bril, Heike Strothteicher und Sabine Bierwirth kamen „backstage“ ganz schön ins Schwitzen. „Wann komme ich dran?“ „Wo sind die Seifenblasen?“ „Soll ich mich umziehen?“ – die 40 Kinder waren ganz schön aufgeregt. Viele traten in mehreren Zirkusnummern auf. Da war die Organisation mehr als gefragt. Von der Hektik bekamen die Zuschauer nichts mit. Es klappte alles reibungslos. „Wie toll die Kinder das machen“, schwärmte Besucherin Gisela Schwede. In der Pause verkauften Nora Schulz und Luzie Schmidt Süßigkeiten aus dem Bauchladen. Draußen brutzelte auf dem Grill die Bratwurst für einen guten Zweck.

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