Immer mehr Kinder werden beraten
Bild: Bitter
Ehrung langjähriger Mitglieder beim Kinderschutzbund: (v. l.) Geschäftsführerin und Diplom-Psychologin Bettina Flohr, Vorsitzende Elisabeth Nöcker, die Jubilarinnen Edith Heerlin, Ria Winter und Dr. Irmgard Klingbeil sowie der Jubilar Michael Vormann.  
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Die Beratung in Trennungs- und Scheidungssituationen entwickelt sich nach Angaben der Geschäftsführerin zu einem Arbeitsschwerpunkt. Darunter falle der „begleitete Umgang“ von Kindern beim Besuch zerstrittener Elternteile, „damit das Kindeswohl nicht gefährdet wird“. Bettina Flohr sagt besorgt: „Das Konfliktpotenzial bei Trennungen nimmt zu.“

Das weitere Angebot des Kinderschutzbunds ist vielfältig und reicht vom Beratungspaket, den Familien- und Sportpatenschaften und der „Flohkiste“, die unter dreijährige Migrantenkinder fördert, bis zur Randstundenbetreuung in der Grundschule am Neißeweg und der Spexarder Mädchengruppe „Power Girls“.

Als Neuheit stellte Vorsitzende Elisabeth Nöcker in der Versammlung am Donnerstag den „Fliegenden Teppich“ vor. Kinder aus von Armut betroffenen Familien und von Alleinerziehenden erhalten kostenlosen Musikunterricht. Die Schüleraktion „Gütersloh engagiert“ gab mit 3000 Euro das Startkapital für das Projekt.

Als einmalig gilt „Bethlehems Garten“ in Isselhorst mit Renate und Rainer Bethlehem, Marlies Küpers und Dan Verma. Dahinter verbirgt sich das Naturprojekt „Faba“. Jungen und Mädchen aus Familien mit Suchtkranken und psychisch Beeinträchtigten lernen in natürlicher Umgebung, eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen.

Seit 30 Jahren gehören dem Kinderschutzbund an: Edith Heerlein, Dr. Irmgard Klingbeil, Hilde Steinhaus, Heinrich Timmermann und Wolfgang Strathoff (alle Gütersloh) sowie Oswald Honold aus Langenberg. Seit 20 Jahren arbeiten Ria Winter und Michael Vormann aus Gütersloh mit.

 

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 2. April.

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