Innovative Konzepte sind gefragt
Beim Preisträger 2008, der Firma Prodekon-Blechtechnik, werben (v. l.) Konstruktionsleiter Volker Büst, Albrecht Pförtner (Pro Wirtschaft), Produktionsleiter Ralf Sundermann, Anna Bückmann (Pro Wirtschaft) und der kaufmännische Leiter Thomas Rauch für den neuen Pro-Start-GT-Wettbewerb.

Gefragt sind technische Neuerungen, neue Produkte, einfallsreiche Organisationsformen, partnerschaftliche Mitarbeiterführung oder kreative Vertriebsansätze. Der Wettbewerb würdigt die Bedeutung der Start-Unternehmen für die heimische Wirtschaft.

Interessante Preise

Preise sind: 1. ein zweiminütiger Unternehmensfilm, 2. die Erstellung eines Basiskonzepts für eine Internetseite im Wert von 3000 Euro sowie 3. Rechtsberatung im Wert von 800 Euro. Ein Vertriebsseminar mit Catrin Geldmacher gibt es für jene Unternehmen, die am Ende die Plätze vier bis zehn einnehmen. Bewerbungsunterlagen gibt es per E-Mail-Anforderung bei anna.bueckmann@pro-wirtschaft-gt.de.

Eine öffentlich wirksame Preisverleihung, bei der die Gewinner ihr Geschäftskonzept präsentieren können, ist für November vorgesehen. 2008 überzeugte die Firma Prodekon, ein Unternehmen für Dienstleistung, Engineering und Konstruktion auf dem Gebiet der Blechtechnik mit Sitz an der Carl-Borgward-Straße 12 in Gütersloh.  Pro-Wirtschaft-Geschäftsführer Albrecht Pförtner spricht von einer im Kreis Gütersloh typischen Firmengründung, die auf das Jahr 2002 zurückgeht.

Prodekon ist ein gutes Beispiel

Die heutigen Geschäftsführer, der kaufmännische Leiter und Personalchef Thomas Rauch, Konstruktionsleiter Volker Büst und Produktionsleiter Ralf Sundermann, waren als Angestellte in einem Unternehmen der Branche tätig. Volker Büst begann, nach Feierabend im Keller auf einem Rechner zu konstruieren. In einer Scheune ging es zu dritt weiter.

Heute verfügt die Firma über stattliche Hallen. Während der vergangenen sechs Jahre wurden 3,5 Millionen Euro investiert. 54 Fachkräfte in Konstruktion, Fertigung und Vertrieb stützen den schlagkräftigen Dienstleister. Die Chefs mit einem gemeinsamen Büro bezeichnen die Konstruktion von Maschinengehäusen und Anlageteilen, Baugruppen und Komplettlösungen aus Blech als ihre Kernkompetenz.

Die „Karosseriebauer“ des Maschinenbaus achten nicht nur auf gutes Design, sondern auch auf Schall- und Emissionsschutz. Es bestehen internationale Geschäftsverbindungen.

SOCIAL BOOKMARKS