Insolvenz in Eigenregie genehmigt
Beim an der Fosse Bredde in Stukenbrock angesiedelten Maschinenbauer Bastian Winder läuft das Insolvenzverfahren ganz nach den Vorstellungen der Geschäftsleitung.

PKL berät den Schloß Holte-Stukenbrocker Maschinenbauer und ist seit dem Insolvenzantrag Mitte September mit einem Mitarbeiter in der Geschäftsleitung von Winder vertreten. Das Amtsgericht Bielefeld habe das Insolvenzverfahren eröffnet, schreibt PKL.

Gleichzeitig habe das Gericht die gewünschte Eigenverwaltung angeordnet. Das sei erfolgt, „da ein überzeugendes Insolvenzplan-Szenario erarbeitet wurde und in der Person von Rechtsanwalt Jörg Spies ein anerkannter Insolvenzexperte mit den notwendigen Kenntnissen in die Geschäftsführung eingetreten ist“, teilt PKL weiter mit. Der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Norbert Westhoff, sei zum Sachwalter bestellt worden.

Wie berichtet, leidet Winder unter den negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, die erhebliche Umsatzeinbußen zur Folge hatte. Hinzu kamen laut PKL „Verschiebungen von Aufträgen, die zur teilweisen Unterauslastung führten und die Liquiditätslage belastet haben.“ Ziel im Insolvenzverfahren sei eine nachhaltige finanzielle und leistungswirtschaftliche Sanierung in Verbindung mit dem Eintritt eines Investors, der die Kapitalbasis des Unternehmens für die Zukunft stärken solle.

Mehrere namhafte Investoren befänden sich derzeit in Verhandlungen über eine Beteiligung an dem Unternehmen. Mit einem Abschluss werde noch im November gerechnet. Aktuell sei Winder auf der Fachmesse „ICE europe“ in München vertreten.

SOCIAL BOOKMARKS