„Jugend musiziert“ auf hohem Niveau
Bild: Böhme
Landessieger mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb: (v.l.) Hartmut Suschka (Gütersloh), Paul Zimmer-Harwood ( Rheda Wiedenbrück), Johannes Bromberg (Verl), Bernd  und Johannes Theißing (Harsewinkel),
Bild: Böhme

Der findet vom 10. bis 17. Juni, in der Musikregion Neubrandenburg-Neustrelitz statt.

Vier der erfolgreichen Ensembles stellt allein die Kreismusikschule Gütersloh, die damit erneut bewiesen hat, dass sie als Talentschmiede für den Bläsernachwuchs zur Hochburg in Nordrhein-Westfalen zählt.

Fachbereichsleiter Eckhard Vincke begleitete „seine“ Bläser selbstverständlich – und war mehr als zufrieden mit ihren Leistungen: „Auch die Jury war sehr angetan davon, dass es einer Musikschule gelungen ist, beste Leistungen in der dritten, vierten und auch fünften Altersklasse vorweisen zu können“, erklärte er im Gespräch mit der „Glocke“. Das zeige, dass nicht nur talentierte Einzelkämpfer gefördert würden, sondern auch das Musizieren in der Gruppe einen hohen Stellenwert habe, betont Vincke mit Blick auf das ambitionierte Lehrerteam.

Höchstleistung auf den Punkt gebracht

Hinzu kommt, dass etliche Schüler „alte Wettbewerbshasen“ sind. Sie wissen, was die Juroren erwarten: Höchstleistung im richtigen Moment auf den Punkt gebracht. „Das ist nur möglich“, sagt Vincke, „wenn man mit sechs Jahren beginnt und sich früh im Ensemblespiel zu behaupten lernt.“

Vincke selbst, der rekordverdächtig zum zwölften Mal Schüler beim Bundeswettbewerb anmelden kann, sieht sich als Coach, der die jungen Musiker in der halben Stunde vor dem Spiel noch einmal „richtig einstellt“. Da geht es um Nuancen wie die richtigen Tempi. Was er seinen Schülern rät? „Nicht an die Prüfung zu denken, sondern sich auf die Musik zu konzentrieren. Denn nicht der Gewinn ist entscheidendend, sondern zu begreifen, auf welch gutem Weg man ist.“

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Gütersloher Glocke.

 

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