Karl-Heinz Weber macht noch weiter
Mit der Verdienstplakette des Chorverbands NRW ist am Samstag Kreis-Chorleiter Dietmar Gerbaulet bei der Tagung des Sängerkreises Halle ausgezeichnet worden. Unser Bild zeigt (v. l.) den als Vorsitzenden wiedergewählten Karl-Heinz Weber, Dietmar Gerbaulet und Bernhard Große-Coosmann vom Chorverband NRW.

Ein Nachfolger ist nur mittelfristig in Sicht. Und deswegen wählten die Chorvertreter Karl-Heinz Weber bei der Delegiertentagung in Amshausen für weitere zwei Jahre zu ihrem Vorsitzenden. „Ich sehe mich in der Pflicht“, sagte der Harsewinkeler.

Noch ein Jahr als Geschäftsführerin an seiner Seite steht Irene Seidel. Doch auch sie hält Ausschau nach einem Nachfolger. Die gleichen Sorgen wie den Sängerkreis Halle drücken auch viele Vereine. Es sei nicht einfach, Menschen zu finden, die bereit seien, sich in verantwortlicher Position ehrenamtlich zu engagieren, brachte Webers Stellvertreter Jürgen Wolff die Probleme auf den Punkt. Seine Nachfolge im nächsten Jahr scheint indes gesichert zu sein. Beisitzer Rainer Torweihe (Männergesangverein Loxten) soll 2012 das Amt des Vizes übernehmen und 2013 Kreisvorsitzender werden.

Auszeichnung für Dietmar Gerbaulet

Die Regularien des Kreissängertags waren schnell abgehandelt. Die Rechnungsprüfer attestierten Klaus Schwentker als Schatzmeister nicht nur eine gewissenhafte Arbeit, auch die Zahlungsmoral des 508 Mitglieder zählenden Sängerkreises sei in Ordnung. Besonders positiv sei, so Kreis-Chorleiter Dietmar Gerbaulet in seinem Bericht, dass es auch in diesem Jahr mehr als 40 Anfragen für die Teilnahme an einem D 1-Kursus (Noten und Stimmbildung) gebe.

Chordirektor Bernhard Große-Coosmann vom Chorverband NRW zeichnete Dietmar Gerbaulet für seine 15-jährige Tätigkeit als Kreis-Chorleiter aus. Der in Clarholz geborene Große-Coosmann fand nicht nur anerkennende Worte für die engagierte Arbeit des Harsewinkelers, er hatte auch eine Plakette und Urkunde sowie eine nette Anekdote im Gepäck: „Dietmar Gerbaulets Zukunft stand für seine Eltern spätestens an dem Tag fest, als der Siebenjährige vor dem laufenden Fernseher die Wiener Philharmoniker dirigierte.“

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