Kiebitzhof will mit „De Buer“ punkten
Bild: Neitemeier
Zum Reinbeißen: Vertriebsexperte Uwe Mehlis (links) und Bäckermeister Jürgen Fortmann blicken mit Spannung auf die Biofach-Messe in Nürnberg, wo die selbst kreierten und in der Wertkreis-Bäckerei produzierten Knabbereien der neuen Marke de Buer erstmals vorgestellt werden.
Bild: Neitemeier

Kern des Auftritts bei der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel ist jedoch die Präsentation von variantenreichen Knäcke-Snacks und knusprigem Café-Gebäck der neuen Marke „De Buer“. Ein Jahr lang haben die Fachleute des Wertkreises und externe Experten unter anderem auf der Grundlage von Marktbeobachtungen an der Entwicklung von de Buer („das tägliche Tutgut“) gearbeitet – jener Marke, die über den Lebensmitteleinzelhandel eine andere Käufer-Zielgruppe hat als die allein in Biofachgeschäften vertriebenen Kiebitzhof-Erzeugnisse.

Knäcke-Snacks und Café-Gebäck

Am grünen Tisch und in der von Jürgen Fortmann geführten Bäckerei wurde diskutiert, analysiert, experimentiert, kreiert, probiert und variiert, bis alle Beteiligten mit den Knäcke-Snacks in fünf Variationen sowie mit den zwei Sorten Kaffee-Gebäck zufrieden waren – geschmacklich sowie mit Blick auf die Verpackung und die ins Auge fallende Präsentation im schicken schwarzen Aufsteller. Während das Kiebitzhof-Knäckebrot auf Dinkelvollkornmehl setzt, ist die Basis der Knabbereien der Marke de Buer Weizenvollkornmehl.

Premiere bei der Biofach in Nürnberg

„Wir sind sehr gespannt, wie unsere neuen Produkte von den Experten in Nürnberg aufgenommen werden“, sagt Uwe Mehlis vom Kiebitzhof. Erste Testläufe in den Geschäften des Edeka-Partners WEZ (Minden) und der Rietberger Lüning-Gruppe stimmen den Leiter von Produktion und Vertrieb zuversichtlich. „Das lief gut an“, so Mehlis. Der Nachfrage entsprechend, kann Fortmann mit seinen 35 behinderten und 10 nicht behinderten Beschäftigten in der Backstube in Gütersloh schnell von de-Buer- auf Kiebitzhof-Leckereien umstellen und umgekehrt. „Kein Problem. Die Rezepte stehen, die Zutaten sind da“, so der Bäckermeister. Das gilt für die Knäcke-Snacks wie für das Kaffee-Gebäck, das in der Geschmacksrichtung Karamell (mit Zimt, Rübenkraut und einem Hauch Spekulatius) sowie als klassisches Schwarz-Weiß-Schachbrett (Schoko-Vanille) angeboten wird.

„Der gesunde Chips-Ersatz“

Für Fortmann, der vor 13 Jahren das Bio-Knäckebrot für die Behindertenwerkstatt entwickelte, sind die neuen Knäcke-Snacks „der gesunde Chipsersatz“. Ob vollmundig-natürlich-süß mit Müsli und Honig, als Zwischendurch-Variante mit Gouda und Kürbiskernen oder als Rundum-Glücklich-Mehrkorn-Mix – unter dem Motto „Endlich Snacken ohne schlechtes Gewissen“ seien die Häppchen für unterwegs, auf dem Sofa oder einfach mal für zwischendurch bestens geeignet. Fortmann: „Man kann sie wie unsere größeren Knäckebrotscheiben belegen oder einfach so wegnaschen.“

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 6. Februar.

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