Kinder früh für Bewegung begeistern
Vereine, Schulen und Kindertageseinrichtungen bringen Ann-Kristin Pieper (links) und Anika Irle vom Kreissportbund Gütersloh zusammen. Kindern soll schon früh Spaß an Sport und Bewegung vermittelt werden.

Der Kreis hat von diesem Jahr an seinen jährlichen Zuschuss an den Sportbund um 20 000 auf 160 000 Euro erhöht. Im Schul-, Kultur- und Sportausschuss vergangenen Donnerstag hat der KSB seine Aktivitäten und das erweiterte Angebot vorgestellt. „Bewegung ist das Beste, was wir für unsere Kinder und Jugendliche tun können. Im Sport lernt man für das ganze Leben“, betont Landrat Sven-Georg Adenauer.

Ziel des KSB ist, das Ineinandergreifen von Sportvereinen und Kindertagesstätten beziehungsweise Schulen zu vereinfachen. „Wir sind dabei nicht nur Mittler, sondern auch Begleiter“, erklärt KSB-Geschäftsführer Peter Hatschbach. „Es reicht nicht, Verein und Schule einmal zusammenzubringen. Wir müssen dauerhaft dabei bleiben, wenn eine langfristige Zusammenarbeit entstehen soll.“

Verstärkte Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen

Nach Hatschbachs Aussage funktioniert die direkte Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen gut. Zur Intensivierung der Projekte wurde unter anderem eine neue Halbtagsstelle eingerichtet. Kindern soll schon früh Spaß an Sport und Bewegung vermittelt werden. Über das Programm „NRW bewegt seine Kinder“ wird schon in Tagesstätten über zahlreiche Bausteine Bewegung als Schwerpunkt verankert.

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt als Träger hat der Kreissportbund eine Bewegungskiste für Grundschulen entwickelt. Dieses Angebot, das Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit verbessern sowie Freude am Sport vermitteln soll, durchzieht die vier Grundschuljahre. Beispielsweise bauen die Kinder selbst eine Bewegungslandschaft in Form eines Piratenschiffs mit auf. So werden spielend motorische Fähigkeiten gefördert. Zu Beginn des Schuljahrs 2012/2013 haben kreisweit 16 Grundschulen eine Bewegungskiste. Im nächsten Schuljahr kommen weitere vier dazu.

Sporthelfer sind die Ehrenamtlichen von morgen

In weiterführenden Schulen geht es dem KSB vor allem darum, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, am Vereinsleben teil- und selbst Verantwortung zu übernehmen. Durch das Sporthelfer-Programm, in dem die Jugendlichen zu Gruppen- und Sporthelfern ausgebildet werden, sollen die Jugendlichen in das Vereinsleben hineinwachsen. „In den Schulen organisieren die Sporthelfer Pausenaktionen oder planen Fußballturniere. Diese Jugendlichen sind die Ehrenamtler von morgen“, erklärt Anika Irle, die beim KSB unter an-derem für den Bereich Verein und Schule verantwortlich ist.

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