Kommunen kaufen 20 Hektar Flugplatzfläche
Vertragsunterzeichnungen: (vl.)  Bürgermeister Marco Diethelm (Herzebrock-Clarholz), Albrecht Pförtner (Gewerbepark Flugplatz Gütersloh), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (Harsewinkel), Dr. Felix Nolte und Jochen Altrogge (Bima) und Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz. 

Das jedenfalls ist das gemeinsame Ziel der drei Kommunen und der von ihnen gegründeten Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH. Die jetzt von ihnen gekaufte Fläche liegt nördlich der Marienfelder Straße (B 513) sowohl auf Gütersloher als auch auf Harsewinkeler Gelände. Dort kann das interkommunale Projekt nun realisiert werden.

Im Juni hatten die Kommunen darüber beraten und schließlich dem Kaufpreis und dem mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ausgehandelten Kaufvertrag zugestimmt. Zusammen mit einem bereits 2017 erfolgten Ankauf einer landwirtschaftlichen Hofstelle auf Harsewinkeler Seite ist die Gewerbepark Flugplatz GmbH nunmehr Eigentümer von 32 Hektar Fläche nördlich der Bundesstraße.

 „Der Tag der Unterschrift ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum interkommunalen Gewerbegebiet“, erklärte Güterslohs Bürgermeister Henning Schulz als Vorsitzender des Aufsichtsrats der GmbH. „Ich bin genau wie meine Amtskollegen Sabine Amsbeck-Dopheide für Harsewinkel und Marco Diethelm für Herzebrock-Clarholz sehr froh, dass wir diese Kaufverhandlung nun abschließen konnten. Der Wirtschaftsstandort Kreis Gütersloh wird durch den künftigen Gewerbepark sicherlich weiter gestärkt und aufgewertet.“ Derzeit werden die erforderlichen Bauleitplanungen vorbereitet. Sie sollen Ende des Jahres in die politischen Beratungen eingebracht werden – einschließlich Bürgerbeteiligung. 2022 sollen die Bauarbeiten beginnen.

Jochen Altrogge, Leiter Verkauf Nordrhein-Westfalen bei der Bima, erklärte: „Wir bedanken uns bei den Kommunen für die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit im Zuge des Konversionsprozesses. Ich bin zuversichtlich, dass auch die Entwicklung und Vermarktung der restlichen Konversionsflächen in ähnlich positiver Weise gelingen wird.“ Die Verhandlungen über die deutlich größeren, südlich gelegenen Flächen beginnen später. Für dieses Gelände wird zudem frühestens im Jahr 2023 Landesplanungsrecht bestehen.

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