Kreis-FDP peilt das 400. Mitglied an
Aktive Liberale: (v.l.) Dirk Stockamp, Michael zur Heiden, Kreisvorsitzender Michael Böwingloh und der Landtagstaggeordnete Kai Abruszat.

Abruszat ging in seiner Rede zunächst auf die Ereignisse in Japan und ihre Auswirkung auf die Politik in Deutschland ein. Dabei warnte er vor Hektik und Panik. Ziel aller Anstrengungen müsse eine saubere, sichere und verfügbare Energie sein, so der Abgeordnete, „die bezahlbar ist.“

Weitere Themen waren die NRW-Finanzpolitik und die Frage, ob es wegen des erst kürzlich vom Landesverfassungsgericht für gesetzeswidrig erklärten Nachtragshaushalts 2010 zu Neuwahlen komme. „Nicht zwingend“, erklärte der FDP-Politiker. Was der Bürger jedoch wolle, sei eine verantwortungsvolle, solide Politik.

Um die Arbeit des Kreisvorstands im vergangenen Jahr ging es im politischen Rechenschaftsbericht des Kreisvorsitzenden Michael Böwingloh. „Wir sind ein aktiver Kreisverband“, verwies der Verler nicht nur auf zahlreiche politische Termine und informative Veranstaltungen. Auch mit der Mitgliederentwicklung ist der Kreisvorsitzende zufrieden. „Mit aktuell 360 Mitgliedern stehen wir im Vergleich zu den anderen FDP-Kreisverbänden gut da“, sagte Böwingloh. Er hat das ambitionierte Ziel, in diesem Jahr das 400. Mitglied begrüßen zu dürfen. Positives kam auch von Schatzmeister Ernst Sebbel.

Informativ war auch der Beitrag von Michael zur Heiden, der über die Arbeit der Kreistagsfraktion berichtete. Das Thema „Optionskommunen“ habe ebenso im Fokus der Beratungen gestanden wie das Thema „Eigene Jugendämter“, so der Fraktionsvorsitzende. Er nehme zur Kenntnis, dass das Prinzip der Solidarität aufgegeben werde. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten zum Bundesparteitag und die Beratung von Anträgen.

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