Kreis ist zum großen Teil auf Sand gebaut
Bild: Darhoven
Nach Herzenslust in einer riesigen Sandgrube spielen durften die Kinder bei der Kreis-Exkursion am "Tag des Geotops" in Halle-Künsebeck.
Bild: Darhoven

Bei Regenwetter waren lediglich rund 20 jüngere und ältere Besucher der Einladung des Kreises zum zehnten bundesweiten „Tag des Geotops“ gefolgt. „Sonst waren wir beim Geo-Tag immer auf der Suche nach Fossilien im Teutoburger Wald. Heute wollen wir mal was Neues machen“, kündigte Wolfgang Schulze an.

Die Gruppe erkundete nicht nur die Ebene, sondern erfuhr auch, wie die Landschaft und der viele Sand durch die Eiszeit entstanden sind. Die letzte Eiszeit herrschte vor rund 12 000 Jahren. Zahlreiche Gletscher prägten die Gegend. Erosionen, Witterungsprozesse, viel Sonne, Kälte und Wasser haben zu den heute noch mächtigen Sandablagerungen im Kreis Gütersloh geführt.

Sand ist auch in Zahncremes

Sand ist nicht nur zum Spielen und Buddeln da. Wolfgang Schulze beleuchtete in seinen informativen und spannenden Ausführungen auch, wie wertvoll und vielseitig Sand ist. „Man kann mit ihm nicht nur die Zeit messen, sondern Sand wird auch in der Porzellanherstellung, in Zahncremes und als Bau- und Füllstoff verwendet“, wusste der Kreismitarbeiter. „Sand findet sich überall im alltäglichen Leben. Oft fällt es einem nur nicht so auf“, stellte Schulze fest.

Während die Erwachsenen den Ausführungen lauschten und an einer anschließenden Exkursion durch das Naturschutzgebiet teilnahmen, durften die Kinder nach Herzenslust im Sand toben, mit Schippen buddeln und Burgen bauen. Betreut wurden sie dabei von Peter Schulze und Helge Hüdepohl.

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