Kreisgrenze: Storch an Vogelgrippe verendet
Bild: Joachim K. Löckener
Direkt an der Grenze zu Rietberg und Verl, im Steinhorster Becken auf Delbrücker Gebiet, ist ein Storch an der Vogelgrippe verendet.
Bild: Joachim K. Löckener

Diese Mitteilung hat am Freitagnachmittag der Kreis Gütersloh herausgegeben. Betroffen ist vor allem Rietberg als Nachbarstadt von Delbrück. Im Verdachtssperrbezirk auf dem Stadtgebiet Rietbergs gibt es dem Kreis Gütersloh zufolge vier Geflügelhalter, darunter drei gewerbliche.

Über den relativ engen Radius des Areals hinaus wird zudem ein Beobachtungsgebiet im Umkreis von drei Kilometern eingerichtet. Darunter fallen Verl-Österwiehe und Rietberg-Westerwiehe.

Ob es sich bei dem Erreger, an dem der Storch im Steinhorster Becken verendet ist, um die besonders aggressive Variante H5N8 handelt oder um eine andere, ermitteln derzeit Experten des Friedrich-Löffler-Instituts.

Stallpflicht für Geflügel bleibt -- Freilaufverbot für Hunde und Katzen ab sofort

Im Sperrgebiet darf kein Geflügel bewegt werden. Es muss in den Ställen bleiben – die Stallpflicht insgesamt gilt weiterhin kreisweit – und darf lediglich mit Ausnahmegenehmigung durch die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zur Schlachtung transportiert werden. Die Veterinäre des Kreises Gütersloh untersuchen ab kommendem Montag das Geflügel bei den vier Haltern in Rietberg. Bei den klinischen Untersuchungen schauen sie nach Hinweisen auf den Gesundheitszustand der Tiere und auf mögliche Krankheitsanzeichen. Der Sperrbezirk gilt zunächst für drei Wochen.

Lediglich für 15 Tage – seit heute, Freitag, 16. Dezember – gilt die Anordnung für das Beobachtungsgebiet. Dort gilt ebenfalls, dass das Geflügel nicht transportiert werden darf. Zudem ist ab sofort in beiden Gebieten die Federwildjagd verboten. Und: Hunde und Katzen dürfen nicht frei laufen, wie es in der Mitteilung des Kreises heißt.

SOCIAL BOOKMARKS