Kreislandfrauentag: Hauswirtschaft ist wieder in
Bild: Poetter
„Wir sind wer, und das zeigen wir“: Kommunikationstrainerin Beate Recker (links) zeigte den Landfrauen anschaulich, wie wichtig die richtige Körpersprache ist.
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Die Begrüßung der fast 50 Ehrengäste wurde zum Marathon: Die Vorsitzenden des Kreislandfrauenverbands, Renate Große Wietfeld aus Langenberg und die Hallerin Marianne Albrecht, freuten sich, dass so viele prominente Vertreter aus Politik und Verwaltung, dem eigenen Verband und weiteren Institutionen nach Steinhagen gekommen waren. Ihr besonderer Gruß galt Bürgermeister Klaus Besser und Petra Bentkämper, Vizepräsidentin des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbands (WLLV).

Verantwortung für Alltags- und Lebensbildung

„Landfrauen tragen Verantwortung“, zitierte Marianne Albrecht in ihrer Begrüßung das aktuelle Thema des Deutschen Landfrauenverbands und war damit schon in Medias Res. „Wir Landfrauen tragen Verantwortung für Alltags- und Lebensbildung, engagieren uns in verschiedenen Projekten für Ernährungs- und Verbraucherbildung, helfen Flüchtlingsfamilien“, zeigte sie das Spektrum der von Landfrauen wahrgenommenen Aufgaben auf. Nachdem im ersten Vorbereitungskursus 15 Frauen die Prüfung zur Hauswirtschafterin abgelegt hätten, gebe es in diesem Jahr einen weiteren Vorbereitungslehrgang mit 17 Teilnehmerinnen. „Hauswirtschaft ist wieder in“, sagte Marianne Albrecht.

Ausflug zur Sauen-Anlage

Renate Große-Wietfeld wies auf die Kampagne des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbands pumps@bauernhof hin, in der aus weiblicher Perspektive eine Brücke zwischen den Bäuerinnen und den Landfrauen ohne landwirtschaftlichen Hintergrund gebaut wird. Ihnen wollen die heimischen Bäuerinnen ermöglichen, sich an Ort und Stelle ein Bild von moderner Landwirtschaft zu machen. Wer neugierig geworden ist, sollte sich den 22. März notieren. An diesem Tag kann eine hoch technisierte Sauen-Anlage besichtigt werden.

Gleichwertige Lebensbedingungen

Darüber hinaus sprachen die Vorsitzenden die von Landfrauen geprägte Vereinskultur an. „Mit unseren besonderen Events, Fahrten sowie künstlerischen, musikalischen und sportlichen Angeboten sorgen wir für ein gutes Miteinander.“ Aber auch elementare Themen der Daseinsvorsorge treiben die Landfrauen um. „Welche Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Nähe? Wie weit ist es zur nächsten Arztpraxis und Apotheke?“ Angesprochen wurde auch das schnelle Internet. „Hier erwarten wir gleichwertige Lebensbedingungen für Stadt und Land“, forderte Renate Große-Wietfeld.

Was die Landfrauen über die Wirkung der Körpersprache erfuhren, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“ vom 24. Oktober 2016

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