Kuper vertritt CDU-Fraktionschef Laschet
Der Rietberger CDU-Politiker André Kuper ist seit Dienstag neuer stellvertretender Vorsitzender der Düsseldorfer Landtagsfraktion. Seine Gütersloher Kollegin Ursula Doppmeier hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Sie bleibt auf Wunsch des CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Armin Laschet weiter Inklusionsbeauftragte der Landtagsfraktion. Doppmeier, seit 2005 stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, hatte einer Mitteilung zufolge auf eine erneute Kandidatur verzichtet und Kuper als ihren Nachfolger ins Spiel gebracht. Laschet griff ihren Vorschlag auf.

„Eine große Herausforderung“

„Über die Wahl zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden freue ich mich sehr. Das neue Amt ist eine große Herausforderung, der ich mich gern stelle“, sagte der Rietberger, der seit 2012 für die Kommunen im Süden des Kreises Gütersloh im NRW-Landtag sitzt und nun einer von fünf Vertretern Laschets ist.

Jetzt gelte es, die Wende zu schaffen und die Bürger davon zu überzeugen, dass NRW bislang deutlich unter Wert regiert werde und mit der CDU ab 2017 besser geführt werden könne. „In meinem neuen Amt werde ich versuchen, dazu einen Beitrag zu leisten. Ich baue weiter auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen OWL-Abgeordneten sowie meiner Kollegin Ursula Doppmeier“, sagte Kuper.

Ursula Doppmeier weiter Inklusionsbeauftragte

Der Rietberger war vor zwei Jahren als Neuling sofort kommunalpolitischer Sprecher der Fraktion geworden. Dieses Amt gibt er jetzt ab, bleibt aber für das Thema Kommunen im Fraktionsvorstand zuständig. Vor seiner Zeit im Landtag war Kuper seit 1997 Bürgermeister in Rietberg.

„Durch die Wahl von André Kuper ist weiter ein Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Gütersloh im geschäftsführenden  Fraktionsvorstand vertreten“, sagte Ursula Doppmeier. Das sei „gut für unsere Region und die Landtagsfraktion“. Sie wünsche ihrem Kollegen „alles Gute für seine neue Aufgabe“.

Ursula Doppmeier gehört dem Landtag seit dem Jahr 2000 für den Bereich Gütersloh/Herzebrock-Clarholz an. Damals zog sie über die Reserveliste ins Parlament. 2005 gewann sie das Direktmandat und verteidigte es fünf Jahre später. 2012 unterlag sie dem SPD-Bewerber Hans Feuß, kam allerdings erneut über die Liste in den Landtag. Von 2001 bis 2004 war Doppmeier Sprecherin der CDU-Fraktion in der Kommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“.

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