Landesverdienstorden für Lena Strothmann
Bild: Land NRW/Ralph Sondermann
Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) überreichte Lena Strothmann den Verdienstorden
Bild: Land NRW/Ralph Sondermann

Lena Strothmann wurde in Münster geboren und lebt heute in Gütersloh. Mit Heinrich Kleegräfe gründete sie 1993 in Isselhorst das Atelier „Die Maßschneider“. Fünf Jahre später schaffte die Mode-Unternehmerin, was zuvor keiner Frau in Deutschland gelang: Sie wurde 1998 an die Spitze einer Handwerkskammer gewählt. Das Amt übte sie lange Jahre aus. Vor zwei Monaten wurde Peter Eul zum Nachfolger der 66-jährigen Gütersloherin ernannt. Zudem war Lena Strothmann von 2002 bis 2009 Dozentin an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.

1997 trat die Gütersloherin der CDU bei. Von 2003 bis 2011 gehörte sie dem Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU in NRW an. Seit 2005 ist sie außerdem stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Bielefeld. Von 1999 bis 2003 war die Geehrte Mitglied des Rats der Stadt Gütersloh. Dann wechselte sie in den Bundestag, wo sie bis 2017 Mitglied war.

13 weitere Bürger bekamen am Freitag den Verdienstorden des Landes von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) überreicht – darunter zum Beispiel der Radio- und Fernsehmoderator Götz Alsmann. Die Verleihung fand am 73. Geburtstag des Landes im festlichen Rahmen auf Schloss Nordkirchen im südlichen Münsterland statt.

Der Ministerpräsident lobte das außergewöhnliche gesellschaftliche Engagement der Ordensträger: „Diese Bürger treten mit Kraft, Leidenschaft und Idealismus für unser Gemeinwesen ein. Sie sind für andere in Nordrhein-Westfalen Vorbilder und Mutmacher zum Mitmachen – ich bin stolz darauf, ihnen den Landesverdienstorden überreichen zu dürfen“, sagte er.

„Die Ordensträger setzen sich für den sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, für eine starke Wirtschaft mit sicheren Arbeitsplätzen und dafür, dass unser Rechtsstaat und seine Institutionen verlässlich funktionieren. Und viele der neuen Träger des Landesverdienstordens unterstützen mit ihrer unermüdlichen Arbeit die Kunst- und Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen und helfen, eine Kultur der Erinnerung zu bewahren, aus der wir Tag für Tag lernen können.“

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