Langjährige Mitglieder im Blickpunkt
Pensionärstreff der Justizvollzugsbediensteten im Ortsverband Bielefeld-Oberems: (v. l.) Betreuer Hans Hovestadt (Clarholz) und Antonius Beermann (Herzebrock), der Leitende Regierungsdirektor Uwe Nelle-Cornelsen (Gütersloh), Geburtstagskind Winfried Colberg (Bielefeld), Ex-Kassierer Hans Ebel (Spenge), der Vorsitzende Ulrich Biermann (Rietberg) sowie Betreuer Helmut Langkamp (Sassenberg).

Der Ortsverbandvorsitzende Ulrich Biermann (Rietberg) begrüßte dazu am Freitag den Leiter der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne, den Leitenden Regierungsdirektor Uwe Nelle-Cornelsen (Gütersloh), und den Ehrenvorsitzenden des Landesverbands, Wilhelm Bokermann (Schloß Holte-Stukenbrock).

Verband der Strafvollzugsbediensteten als Bundeglied

Seit 50 Jahren ist Heinrich Offers aus Warendorf dem BSBD treu. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken zurück: Bernhard Kehl, Ursula Krupki, Dieter Röhrich, Wolfgang Gawlik, Johannes Kamp und Ingrid Prante (alle Bielefeld), Peter Müller aus Oelde und Werner Kuhn aus Herford. Urkunde und Ehrennadel werden ihnen auf der nächsten Mitgliederversammlung überreicht.

Offiziell verabschiedet wurde der langjährige Kassierer Hans Ebel aus Spenge. Herzliche Glückwünsche galten dem Geburtstagskind in der Runde. Winfried Colberg aus Bielefeld vollendete das 88. Lebensjahr. Der BSBD legt Wert darauf, als Bindeglied zwischen den aktiven und ehemaligen Kollegen zu fungieren. Das zeigen auch die künftig drei Pensionärsbetreuer Antonius Beermann (Herzebrock), Hans Hovestadt (Clarholz) und Helmut Langkamp (Sassenberg).

„Wir haben eine gute Mannschaft“

Die Strafvollzugsanstalt Bielefeld-Senne mit den Hafthäusern Senne und Ummeln nimmt aufgrund ihrer 16 Außenstellen für den offenen Vollzug eine Sonderstellung in Deutschland ein. Von ihnen befinden sich Brockhagen, Clarholz, Herzebrock, Pavenstädt, Rietberg, Steinhagen, Theenhausen, Verl und Westerwiehe im Kreis Gütersloh sowie Gröblingen, Oelde und Westkirchen im Kreis Warendorf.

Nelle-Cornelsen berichtete als Hauptverantwortlicher, es sei 2013 nichts geschehen, was die Arbeit außergewöhnlich belastet habe, und das bei 4500 Aufnahmen und Entlassungen. Der Anstaltsleiter: „Es läuft. Wir haben eine gute Mannschaft.“

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