Lebendiges Jubiläum der Friedenskirche
Gummitwist, Kästchenhüpfen, Fadenspiele, Murmeln einlochen: Kinderspiele von vor 50 Jahren gab es am Stand des Frauentreffs. Unser Bild zeigt (links) Ricarda Robrecht, die gerade das Fadengebilde von Martina Bogdan übernimmt. Fällt es zusammen, hat sie verloren. Es schauen zu (v. l.) Annette Lüke, Emely Schönebäumer, Olaf Schönebäumer, Moritz Beermann und Marlies Vollmer.

In den 60er-Jahren wurden noch Hüpfspiele mit Steinen auf Bürgersteige gemalt oder Gummibänder aus Leibwäsche für Gummitwist gesammelt. Computer oder Handys gab es noch nicht.

Das Gemeindefest-Motto „Mit 50 haben wir noch Träume“ erinnerte an den ersten Gottesdienst in der neu gebauten Friedenskirche vor 50 Jahren. Ein Jubiläum, das die Gemeinde am Samstag und Sonntag feierte.

Den Startschuss der Feierlichkeiten gestaltete Chorleiter Volker Kukulenz mit einem Auftritt der Kinderchöre in der Kirche. Die Gute-Laune-Lieder der Mädchen und Jungen sorgten gleich für beste Stimmung unter den Gästen. Die singende Hyäne Huuuuh, die so abscheulich sang, dass die Elefanten bis nach Australien rannten, hatten die Chorkinder so lustig dargestellt, dass sie die Lachmuskeln der Zuhörer strapazierten.

Danach durften sich die Besucher erst einmal am Kuchenbüfett und Käsestand stärken. Draußen freuten sich die kleinen Gäste auf Kutschfahrten mit Jugendhauspferd Arras. Oder sie durchquerten ohne Schuhe und Strümpfe den Barfußparcours der Kindertagesstätte Laubhütte. Auch das Kinderschminken von Praktikantin Shannen Jones wurde gern angenommen. „Das Elfen-Muster habe ich mir selbst ausgesucht“, sagte die neunjährige Leonie Beermann stolz, als sie sich im Spiegel betrachtete.

An den zahlreichen Flohmarktständen wechselten Spiele, Stofftiere und vieles mehr ihre Besitzer. Mit einem Abschlussgottesdienst wurde der erste Teil des Fests beendet. Am Sonntag folgte ein Festgottesdienst zum Jubiläum.

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