Lebenshilfe sucht Freizeitassistenten
Engagieren sich bei der Lebenshilfe: (v. l.) Natalie Chabrowski, Kim Schnur, Jacqueline Kawekji, Kerstin Meyering, Miriam Spreckelsen, Johannes Fleiter und Ralf Bussian.

„Die Ehrenamtlichen brauchen wir, denn unsere vielseitigen Angebote für Menschen mit Behinderungen funktionieren nur, wenn uns Männer und Frauen mit ihrem gemeinwohlorientierten Einsatz helfen“, sagt Ralf Bussian. 80 Freiwillige haben sich im vorigen Jahr bei der Lebenshilfe für Behinderte engagiert. Weil aber Studium, Familie, Umzug oder Beruf im Pool der Ehrenamtlichen immer wieder Lücken reißen, ist man derzeit auf der Suche nach Menschen mit Verantwortungsbewusstsein.

Gesucht werden Freizeitassistenten ab 17 Jahren und Interessenten für ein berufsvorbereitendes soziales Jahr. „Wir brauchen einfach Menschen, die mit Lust und Spaß Behinderten bei der Freizeitgestaltung helfen wollen“, sagt Bussian.

„Ich bin hellauf begeistert“

Dass diese Tätigkeit „richtig klasse“ sein kann, weiß Johannes Fleiter, Schüler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums. Er ist über seine Mutter zur ehrenamtlichen Mithilfe gekommen. Seit Sommer 2010 organisiert er Ferienspiele, Discobesuche und unterstützt Behinderte bei Reisen. „Ich war zu Beginn positiv überrascht. Inzwischen bin ich hellauf begeistert von meiner Tätigkeit. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Aktionen für Menschen mit Behinderung angeboten werden“, schwärmt der Schüler. Ein echtes Vorbild ist auch Miriam Spreckelsen. Trotz ihres Studiums in Würzburg engagiert sie sich in der Freizeit bei der Lebenshilfe. „Ich habe erkannt, wie wichtig diese ehrenamtliche Arbeit ist“, sagt die junge Frau, die gern den Samstagstreff für Kinder und Jugendliche betreut.

Weitere Stimmen sowie Informationen zur Ableistung eines berufsvorbereitenden sozialen Jahres bei der Lebenshilfe gibt es auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 19. März.

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