Liemker wollen mit Gewerbe punkten
 Bild: Ibeler
Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppen Grüngestaltung und Wirtschaftliche Entwicklung mit dem Planer Halke Lorenzen (links) wurde zunächst eine umfassende Bestandsaufnahme erstellt. Aus Liemke mit dabei (v. l.) Michael Biedermann, Markus Johann vor der Brügge, Manfred Vorderbrüggen, Werner von Seggern, Ralf Schöppner, Hans-Hermann Nolte, Margret Fromme-Ruthmann und Axel Dingenotto.

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„Wir sind mit dem ersten Ergebnisstand sehr zufrieden“, sagt Manfred Vorderbrüggen vom Kernteam des Dorfentwicklungsprojekts Liemke. Zuvor hatte es das erste Treffen von Arbeitsgruppen mit dem Landschaftsplaner Halke Lorenzen gegeben.

„Grüngestaltung und Entwicklung“ sowie „Wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen“ standen am Samstag im Pfarrheim von St. Joseph auf dem Programm. Ausgangspunkt der Gespräche war eine Bestandsaufnahme, bevor es um die Ideenfindung ging.

In beiden Arbeitsgruppen mündeten die Treffen in einer Stärken- und Schwächenanalyse. Diese wird Diplom-Ingenieur Lorenzen nun genauer auswerten. Für die beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geforderte Dokumentation wollen die Aktiven zwischenzeitlich die rund 120 ansässigen Gewerbebetriebe in Liemke anschreiben und sie um Mithilfe bitten.

Ein besonderer Vorteil

Um das Gewerbegebiet als besonderen Vorteil präsentieren zu können, fehlen beispielsweise noch Angaben über genaue Beschäftigtenzahlen. „Sichere Arbeitsplätze sind ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung junger Familien“, hob Manfred Vorderbrüggen den starken Wirtschaftsstandort Liemke hervor. Dazu kämen noch die rund 35 landwirtschaftlichen Betriebe (Voll und Nebenerwerb).

Die Arbeitsgruppen „Soziales und kulturelles Leben“ sowie „Baugestaltung und Entwicklung“ treffen sich am kommenden Samstag in der Liemker Schützenhalle. „Interessierte Bürger, die noch mitmachen möchten, sind jederzeit willkommen“, sagt Manfred Vorderbrüggen. Man sei für jede Idee und jeden Vorschlag dankbar. Außerdem bietet das Forum im Internet Gelegenheit, sich zu informieren oder einzubringen.

Am 7. Mai werden sich alle vier Gruppen im Pfarrheim St. Joseph gemeinsam einfinden. Dann werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert.

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