Lockerungen zum Wochenende in Sicht
Symbolfoto: Pixabay
In der Innengastronomie dürfen bei Inzidenzstufe 2 auf das Coronavirus negativ Geteste ebenso bewirtet werden wie Genesene und vollständig Geimpfte.
Symbolfoto: Pixabay

Ab Samstag wäre mit ihnen zu rechnen. Denn zunächst muss am Freitag eine neue Allgemeinverfügung erlassen werden. Wie die Lockerungen aussehen, darüber informiert der Kreis beispielhaft. Zunächst schreibt die Verwaltung, dass vollständig Geimpfte und Genesene weiterhin mit negativ Getesteten gleichgestellt sind. Das heißt: Für sie gelten dieselben Privilegien.

Innengastronomie öffnet unter Auflagen

Treffen im öffentlichen Raum sind für Angehörige aus drei Haushalten ohne Personenbegrenzung erlaubt. Treffen für bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten sind im öffentlichen Raum mit einem negativen Test möglich. Die Außengastronomie darf ohne Test besucht werden, jedoch muss die einfache Rückverfolgbarkeit – die Aufbewahrung von Daten für vier Wochen nach dem Besuch – gewährleistet sein. Die Innengastronomie darf für Gäste mit einem negativen Test öffnen. 

Kontaktfreier Sport im Freien darf ohne Personenbegrenzungen stattfinden. Ebenso in Innenräumen, allerdings gelten dort folgende Regeln: Einhaltung des Mindestabstands, negativer Testnachweis und einfache Rückverfolgung. Kontaktsport im Freien darf mit bis zu 25 Personen und in Innenräumen mit bis zu 12 Personen stattfinden (inklusive negativer Test und die einfache Rückverfolgbarkeit). 

Schwimmbadbesuch ohne Begrenzung auf Sportausübung

Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen dürfen wieder ohne Begrenzung für die Sportausübung öffnen. Jedoch muss für jeden Besucher eine Fläche von mindestens sieben Quadratmetern zur Verfügung stehen. Jeder Gast muss einen negativen Testnachweis erbringen. Auch Indoor-Spielplätze dürfen unter diesen Bedingungen öffnen. Ein Hygienekonzept muss die Vorschriften zum Mindestabstand während der gesamten Nutzung sicherstellen. 

Konzerte mit Publikum sind wieder möglich

Konzerte in Innenräumen sowie Theater, Kinos und Opernhäuser dürfen für bis zu 500 Personen öffnen. Bedingungen: Negativtest, besondere Rückverfolgbarkeit (Aufbewahrung der Daten inklusive des Platzes, auf dem der Gast gesessen hat), Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht. Kultureinrichtungen wie Museen müssen weiterhin die Vorgaben zur Maskenpflicht, zur Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit und zur Begrenzung der gleichzeitig anwesenden Besucherzahl einhalten, dürfen jetzt aber wieder ohne Terminbuchung besucht werden.

Auch Singen ist wieder erlaubt

Im Bereich der außerschulischen Bildungsangebote darf laut Mitteilung des Kreises beispielsweise der Unterricht in Innenräumen mit Gesang oder Blasinstrumenten mit bis zu 20 Personen stattfinden. Voraussetzungen: Negativtest und Sicherstellung einer vollständigen Durchlüftung. Die Kundenbegrenzung des Einzelhandels, der nicht zur Grundversorgung gehört, wird auf eine Person pro zehn Quadratmeter gesenkt. Es dürfen sich also zeitgleich mehr Besucher in einem Geschäft aufhalten als in der Inzidenzstufe 3. Aktuell ist eine Person pro 20 Quadratmeter zugelassen. 

Seit dem 29. Mai ist auch der Vergnügungspark des Safarilands Stukenbrock wieder vollständig geöffnet. Voraussetzung für einen Besuch ist ein negativer Coronatest, eine Genesung oder eine vollständige Impfung.
Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Grundlegend dafür ist jedoch nicht die Kreis-, sondern die Landesinzidenz. Und die liegt seit längerer Zeit unter dem 50er-Wert. Davon profitiert auch das Safariland Stukenbrock: Seit dem 29. Mai ist die gesamte Anlage in Betrieb – inklusive Vergnügungs- und Indoor-Spielpark. Interessenten können ihr datiertes Tagesticket im Online-Shop buchen. Voraussetzung: Die Besucher müssen genesen, negativ getestet oder vollständig geimpft sein.

Safariland „noch nie so spät aufgemacht“ wie aktuell

 „So spät haben wir noch nie aufgemacht“, sagte Frank Muschiol, Sprecher des Safarilands, am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung. „Aber nach drei Monaten Auto-Safari ist das absolut willkommen.“ Wie berichtet, waren seit Ende Februar zumindest Autofahrten durch das Freigehege mit seinen Elefanten, Bisons und Löwen möglich. Die bisherigen Besucherzahlen seit der vollständigen Öffnung sind laut Muschiol zufriedenstellend. „Man merkt, dass die Leute wieder raus wollen“, sagte er. Bald stünden die Ferien vor der Tür, verbunden mit einem Wunsch: „Wir hoffen auf einen guten Sommer.“

SOCIAL BOOKMARKS