Lückenschluss-Baustart für 2012 zugesagt
Der  Baubeginn für den A 33-Lückenschluss soll noch in diesem Jahr stattfinden.

Der Vorstand des Aktionsbündnisses „A 33 sofort“ kehrte am Montag mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus Düsseldorf zurück: Lachend, weil die Bauarbeiten am Lückenschluss entgegen jüngster Befürchtungen doch noch im Dezember dieses Jahres beginnen sollen. 2013 können dann erste Brückenbauwerke im Abschnitt 7.1 errichtet werden. Um die Finanzierung ab 2014 macht sich Minister Groschek jedoch große Sorgen: „Mit den Summen, die derzeit im mittelfristigen Finanzplan des Bundesverkehrsministeriums stehen, können wir die A 33-Lücke nicht bis 2019 schließen.“ Die übliche Abstimmung darüber zwischen Berlin und Düsseldorf stehe jedoch noch aus.

Gemeinsam Wege finden

Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann forderte den Minister auf, für die A 33 zu kämpfen: „Wir haben in Halle den mit Abstand größten Druck.“ Groschek fährt nächste Woche zur Landesverkehrsministerkonferenz nach Cottbus. Dort will er im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Ramsauer versuchen, mehr Geld für den Autobahnneubau in NRW loszueisen. Was Landrat Sven-Georg Adenauer, Vorsitzender des Bündnisses, ausdrücklich begrüßt: „Wenn sich Bund und Land einig sind, dass beide den Lückenschluss wollen, müssen sie auch gemeinsam Wege finden.“

Überreichten am Montag Landesverkehrsminister Michael Groschek (2.v.r.) und Ministerialdirigent Ekhard Maatz (r.) je eine Tafel Schokolade als Energiespender in ihrem Einsatz für den schnellen Lückenschluss der A 33: (v.l.) Bürgermeister Klemens Keller (Borgholzhausen), Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann (Halle) und Vorsitzender Sven-Georg Adenauer.
An dem Gespräch im Gartensaal des NRW-Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr nahmen am Montag auch die Landtagsmitglieder Hans Feuß (SPD, Harsewinkel), Georg Fortmeier (SPD, Bielefeld), Ralf Nettelstroth (CDU, Bielefeld), Hubertus Fehring (CDU, Höxter), Volker Jung (CDU, Paderborn) Daniel Sieveke (CDU, Paderborn) und Axel Müller, Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Landtag, sowie Ministerialdirigent Ekhard Maatz, Leiter der Abteilung Straßeninfrastruktur und Straßenverkehr, teil.

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