Mit 183 Sachen der Raser des Karfreitags
Bild: Darhoven
Erschreckend: Jeder fünfte Autofahrer war Karfreitag zu schnell unterwegs.
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Gleichwohl sprach die Polizei acht Platzverweise aus. Besonders erschreckend aber: Jeder fünfte der kontrollierten Autofahrer war zu schnell unterwegs.

Polizei verhindert Tuning-Treffen

Die „Car-Freitags-Treffen“ junger Autofahrer mit getunten Fahrzeugen fanden in Gütersloh aufgrund des schlechten Wetters und der Polizeipräsenz lediglich im kleineren Rahmen statt. Das alljährliche Katz- und Mausspiel mit der Polizei blieb in den Nachmittags- und Abendstunden aus. Zusammenkünfte unter anderem an den drei Tankstellen am Nordring wurden durch die Polizei rasch wieder aufgelöst.

Spitzenreiter bei den Tempokontrollen war ein BMW-Fahrer aus Gütersloh, der trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt mit 183 bei erlaubten 70 Stundenkilometern auf der Brockhagener Straße geblitzt wurde. Er muss mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro, vier Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Jeder fünfte Autofahrer zu schnell unterwegs

An 16 wechselnden Messstellen kontrollierte die Polizei am Karfreitag insgesamt 7148 Autos. Gegen 1055 Fahrer wurde ein Verwarngeld erhoben. 319 Personen erhalten demnächst Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit. Acht Autofahrer waren derart schnell unterwegs, dass sie demnächst für mindestens einen Monat ihren Führerschein abgeben müssen.

Privater Fahrunterricht auf öffentlichem Parkplatz

Außer den Tempoverstößen gab es 33 andere Beanstandungen. In Zusammenarbeit mit einem Dekra-Prüfer wurden drei getunte Autos auf technische Mängel und unzulässige Umbauten überprüft. Zwei Fahrzeuge wurden sofort stillgelegt, Fahrer und Halter angezeigt. Zudem gab es zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein. So hatte eine Mutter ihrer minderjährigen Tochter Fahrunterricht auf einem öffentlichen Parkplatz erteilt.

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