Mit Mutti-Zettel in Las Vegas feiern
Bild: Mickley
Las Vegas in der Schützenhalle: (v. l.) Isabella Marie Kluge, Simon Brück und Dennis Krieftewirth machen Werbung für die Motto-Party am 13. April.
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Das Gremium veranstaltet gemeinsam mit den Liemker Jungschützen erstmalig eine Party unter dem Motto „Jupa goes Las Vegas“. „Wir haben überlegt, was Jugendliche gern machen“, sagt Simon Brück. „Deshalb haben wir ein beliebtes Motto aufgegriffen, um im glamourösen Stil der Wüstenstadt zu feiern. Anlass für die Party ist das zehnjährige Bestehen, welches das Jugendparlament im April 2014 feiern wird.

Derzeit befinden sich die jungen Parlamentarier in der fünften Wahlperiode. „Die Vorbereitungen sind mit hohem organisatorischen Aufwand verbunden“, erläutert Simon Brück. „Zwei Sponsoren konnten wir bereits gewinnen. Wir sind im Gespräch mit einem weiteren Partner“, erklärt Isabella Marie Kluge, die Vorsitzende des Jugendparlaments.

Sicherheitsdienst ist aktiv

Außer dem Spaßfaktor hat für die Organisatoren vor allem das Sicherheitskonzept oberste Priorität. „Alles wird gemäß des Jugendschutzgesetztes stattfinden“, bekräftigt Jungschützenmeister Dennis Krieftewirth. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes aus Lage werden anwesend sein. Ausweiskontrollen am Eingang sowie die Vergabe von Eintritts-Bändchen, die dem Alter der Jugendlichen zugeordnet werden, sollen gewährleisten, dass alkoholische Getränke nicht an Partygäste unter 16 Jahren ausgeschenkt werden.

 Für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren endet die Party um 22 Uhr. 16- bis 17-Jährige haben die Möglichkeit mit dem sogenannten Mutti-Zettel, einer von einem Elternteil unterschriebenen Erlaubnis, bis 24 Uhr zu feiern. Ein entsprechendes Formular ist auf der Internetseite des Jugendparlaments zu finden. Ab sofort gehen 400 Karten für die Las-Vegas-Sause in den Vorverkauf.

Das im Sommer 2012 gewählte Jugendparlament sieht sich als Verbindungstelle zwischen den Schulen. „Ein Jugendparlament ist wichtig, weil wir überparteilich den Kontakt zum Rathaus erstellen“, sagt Gina Meusel. „Wir möchten das Verständnis für die Demokratie schärfen“, fügt Simon Brück hinzu. „Wir befassen uns nicht nur mit Politik, sondern bringen uns aktiv in Themen ein, für die Jugendliche vor Ort relevant sind.“

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