Mit eigenem Jobcenter Gas geben
Bild: Bitter

Das Jobcenter in Eigenregie des Kreises Gütersloh ist gestern an die Arbeit gegangen: (v. l.) Kreisdirektor Christian Jung, Anke Dreier (Abteilung Steuerung), Henning Matthes (Abteilung Materielle Hilfen), Fachbereichsleiter Fred Kupczyk, Landrat Sven-Georg Adenauer sowie die Abteilungsleiter Rolf Erdsiek (Fallmanagement) und Thomas Wellhäuser (Arbeitsvermittlung) vor der Niederlassung in Gütersloh an der Friedrich-Ebert-Straße.

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Die 206 Mitarbeiter sind dieselben wie beim vor Jahresfrist ins Leben gerufenen „Jobcenter GT aktiv Kreis Gütersloh“, dessen Trägerverein der Kreis und dessen Geschäftsführung die Agentur für Arbeit stellte.

Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) begrüßte am zweiten Tag des Jahres 2012 den Personalzuwachs in den Schwerpunkt-Niederlassungen Gütersloh (Friedrich-Ebert-Straße), Halle (Graebestraße) und Rheda-Wiedenbrück (Am Reckenberg). Er freut sich über die neue Zuständigkeit, vielen Menschen zu helfen, möglichst schnell wieder in Arbeit zu kommen und möglichst viel Geld zu verdienen, damit „wir uns im Jobcenter arbeitslos machen“. Adenauer würdigte Kreisdirektor Christian Jung als geistigen Vater des Optionsantrags.

Integration hat Vorrang

Jung selbst liegt es fern, auf die Agentur für Arbeit zu schimpfen, „von der wir viel gelernt haben“. Nicht minder freut sich der Kreisdirektor, „das tun zu können, was wir uns vorgenommen haben“. Die Integration der Menschen in Arbeit hat für ihn Vorrang. Dabei möchte Jung individueller vorgehen sowie die Städte und Gemeinden anders einbinden. „Ich habe immer gesagt: Die Menschen leben doch bei euch in Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock oder Rheda-Wiedenbrück.“

Die Aussagen von Fachbereichsleiter Fred Kupczyk, Abteilungsleiter Thomas Wellhäuser und Rolf Erdsiek, Abteilungsleiter Fallmanagement, sowie einen Hintergrund zum neuen Jobcenter des Kreises lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Glocke.

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