Moderne Technik auf vier Rädern
Bild: Bitter
Die Rettungskräfte und Verantwortlichen vor den neuen Fahrzeugen nach der Übergabe auf dem Hof des DRK-Zentrums in Gütersloh. Die Wagen werden stationiert in Mastholte, Schloß Holte und Rheda-Wiedenbrück.
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Allen voran den komplett aus Eigenmitteln des DRK-Kreisverbands beschafften Rettungswagen (RTW). Er ersetzt ein ausgemustertes Fahrzeug und ist an der ehrenamtlichen Rettungswache Rheda-Wiedenbrück stationiert. Für den Kauf und die Auswahl haben sich die Wachleiter Michael Ossenkemper und Markus Ruse besonders eingesetzt. Den Schlüssel überreichte Heinz-Hermann Vollmer gemeinsam mit dem Rotkreuzbeauftragten für den Kreis Gütersloh, Jürgen Strathaus (Langenberg).

Modern ausgestattet

Der RTW ist mit moderner medizintechnischer Ausrüstung bestückt, wie der Präsident erläuterte. Er dient nicht nur der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, sondern fährt an Samstagen und Feiertagen auch bei 24-Stunden-Dienstschichten der Stadt Rheda-Wiedenbrück mit. Vollmer bedankte sich dafür, dass die Stadt Rheda-Wiedenbrück so den ehrenamtlichen Rotkreuzhelfern die Möglichkeit biete, ihr Können bei echten Einsätzen unter Beweis zu stellen. Da es überall Wünsche gebe, sei es nicht leicht gewesen, Spenden für die Anschaffung zu sammeln. Der Rotkreuzbeauftragte Jürgen Strathaus ergänzte: „Es ist für das Rote Kreuz wichtig, im Rettungsdienst adäquat mitarbeiten zu können.“

Vom Land Nordrhein-Westfalen stammt das erste Fahrzeug der Serie Kombi-Betreuungsdienst, das in die Obhut der Rotkreuzgemeinschaft Schloß Holte gegeben wurde. Der Wagen vom Typ MAN ist dem Notfallmodul Betreuungsdienst nach dem Notfallsystem des Kreises Gütersloh zugeordnet. Neu: Vier Betroffene als Rollstuhlfahrer können transportiert werden.

Ein neues Gespann Betreuungsdienst aus Zugfahrzeug und Geräteanhänger zur Versorgung kommt zur Rotkreuzgemeinschaft Mastholte. Bei Einsätzen können damit 200 Personen versorgt werden, die zwar unverletzt sind, aber betreut werden müssen. Stellvertretender Kreisbrandmeister Uwe Theismann (Gütersloh) zeigte sich dankbar über die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz.

Reul dankbar für DRK-Einsatz

DRK-Präsident Vollmer berichtete von der DRK-Landesversammlung Westfalen-Lippe am Samstag in Soest. NRW-Innenminister Herbert Reul sei dem Roten Kreuz dankbar, weil ohne Hilfsorganisationen das Land gar nicht leisten könne, was die Bevölkerung im Notfall erwarte. Vor diesem Hintergrund seien die neuen Fahrzeuge ein „Stück Förderung ehrenamtlicher Gefahrenabwehr“, wie Reul in seiner Rede erklärte.

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