Motorrad-Gruppe verstärkt Verkehrsdienst
Bild: Schäfer
Im ganzen Kreisgebiet wird die Kradgruppe der Polizei unterwegs sein. Über den Startschuss freuen sich (v. l.) Margit Picker (Leiterin Direktion Verkehr), die Mitglieder der Staffel Konrad Hemken, Norbert Hönemann, Guiseppe Petrelli, Jörg Arnold, Matthias Lorenz und Robert Schrage sowie Andreas Koptik als Leiter des Verkehrsdienstes.
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Sie gehören zum verkerhsdienst, der in Rheda-Wiedenbrück angesiedelt ist. Jetzt stellten die Beteiligten die Staffel vor. Natürlich habe es auch vorher bereits Polizisten auf Motorrädern gegeben, sagt Andreas Koptik als Leiter des Verkehrsdienstes. Allerdings seien die eher dezentral aufgestellt gewesen. Jetzt sind sie dem Verkehrsdienst zugeordnet und werden von dort eingesetzt.

Sechs Beamte mit drei Maschienen

Sechs Beamte stehen zur Verfügung, die drei Maschinen nutzen können: Zwei 650er – beide bereits mit Digitalfunk ausgerüstet – und eine 1200er BMW. „In erster Linie konzentrieren wir uns auf die Überwachung des Straßenverkehrs“, erläutert Margit Picker als Leiterin der Direktion Verkehr. Andreas Koptik geht ins Detail: „Prinzipiell werden die Kradfahrer wie ein Streifenwagen eingesetzt.“

Das umfasst Aufgaben der Verkehrsüberwachung wie Verstöße gegen die Vorfahrtsregelungen, Missachtung von Stopp-Schildern oder Rotlichtern oder auch Handyverstöße. „Letztere führen nachweisbar zu schweren Verkehrsunfällen“, betont Koptik. Bei Wind und Wetter seien die Polizei-Motorräder auf den Straßen im ganzen Kreisgebiet unterwegs. „Im Schwerpunkt natürlich von April bis Ende Oktober“, so Picker.

Wachdienst wird unterstützt

Einen Teilbereich mache auch die Unterstützung des Wachdienstes aus. „Es gibt einfach den Vorteil, dass wir mit zwei Krads an zwei Einsatzorten gleichzeitig sein können. Das ist mit dem Streifenwagen natürlich nicht möglich“, ergänzt Andreas Koptik. Auch eine schnelle Verfolgung von Fahrzeugen sei natürlich auf den Motorrädern machbar.

Am vergangenen Mittwochabend war die Kradgruppe bereits beim Biker-Treff an der Brocker Mühle in Herzebrock-Clarholz präsent. „Die Akzeptanz ist groß“, reflektiert Polizeihauptkommissar Guiseppe Petrelli als Mitglied der Staffel. Dazu trage sicher auch die Gesamtoptik von Fahrern und Maschinen bei: Wie die Einsatzwagen sind die Motorräder in blau-silber gehalten. Und auch neue Uniformen weisen die Fahrer als Polizeibeamten aus. „Fast alles, was über das Krad hinausragt, ist in Neongelb gehalten“, begrüßt Oberkommissar Matthias Lorenz Farbe, Funktion und Bequemlichkeit der Dienstkleidung. „So werden wir sehr gut wahrgenommen“, will Petrelli den Eigenschutz im Dienst nicht außer Acht lassen.

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