Neue Gesichter im Kreissynodalvorstand
Bild: Bitter
Drei neue Mitglieder des Kreissynodalvorstandes im Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh wurden in ihre Leitungsämter eingeführt: (v. l.) Synodalassessor Pfarrer Michael Frentrup, die Erste Synodalälteste Elisabeth Meyer-Stork, Scriba Pfarrerin Karin Brunken und Superintendent Frank Schneider.
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Synodalassessor Pfarrer Michael Frentrup (Matthäuskirche, Gütersloh), Scriba (Schriftführerin) Pfarrerin Karin Brunken (Erlöserkirche, Gütersloh) und die Erste Synodalälteste Elisabeth Meyer-Stork (Presbyterin in der Emmaus-Gemeinde Senne) erklärten sich am Altar bereit, ihren Dienst auszuführen zu Ehren Gottes. Der Superintendent mahnte mit Worten aus dem Johannes-Evangelium zur Bescheidenheit: „Jesus Christus spricht: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, dass ihr hingeht und Frucht bringt.“

Frank Schneider dankte allen, die Verantwortung übernehmen. Segenswünsche gaben die übrigen Mitglieder des Kreissynodalvorstands mit auf den Weg: Horst Jache, Annette Jakob, Pfarrer Johan la Gro, Friedhelm Reichert und Martin Wachter.

Pfarrer Michael Frentrup bezog seine Predigt auf eine Überlieferung aus der Apostelgeschichte: In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Darauf riefen die zwölf Apostel die Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Und sie bestellten sieben Männer guten Rufes und voll des Heiligen Geistes, um diesen (weltlichen) Dienst zu bestellen.

Gottesdienst in der Kirche sei wichtig, aber Verkündigung und Diakonie seien untrennbar verbunden, betonte der Prediger. „Diakonie ist Gottesdienst im Alltag der Welt“, bekräftigte Michael Frentrup. So wirke das Beispiel aus der Apostelgeschichte wie eine Gemeindereform nach bis heute. Pfarrer Frentrup sah darin die wichtige Botschaft: Jeder darf sich einbringen nach seinen Begabungen dort, wo Wort und Brot zusammenkommen. Der Synodalassessor rief das Matthäus-Evangelium ins Gedächtnis: „Was ihr für den geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr für mich getan.“ Neben der Orgel umrahmte der Posaunenchor der Stadtkirche unter Leitung von Martin Stork die Liturgie.

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