Neuer Jugendreferent ist sehr gefragt
Bild: Neitemeier
Verstärkung im Dekanatsbüro am Himmelreich in Wiedenbrück: (v. l.) Dekanatsreferent Matthias Stumpe und Dechant Josef Dieste freuen sich über den Diplom-Sozialpädagogen Jörg Schultefrankenfeld aus Rheda-Wiedenbrück, den neuen Dekanatsreferenten für Jugend und Familie, der auch einen Master in Sozialmanagement vorweisen kann.
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Schließlich kehrt der 39-jährige Diplom-Sozialpädagoge sozusagen zu seinen Wurzeln zurück. Aufgewachsen in einem katholischen Elternhaus, engagierte sich Jörg Schultefrankenfeld schon früh in der Jugendarbeit der Gemeinde St. Pius in Rheda-Wiedenbrück. Gruppen zu leiten, sich in Ferienfreizeiten einzubringen – „das hat mir immer viel Spaß gemacht“, sagt der Dekanatsreferent.

Jörg Schultefrankenfeld beim Dekanat

Letztlich habe dieses Engagement auch dazu geführt, dass er nach Realschule und Fachabi Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Hildesheim studiert habe. Im Anerkennungsjahr seinerzeit habe er „genau das gemacht, was jetzt auch beim Dekanat Rietberg-Wiedenbrück wieder meine Aufgabe ist“: Bindeglied und Ansprechpartner zu sein für die kirchliche Jugendarbeit und die entsprechenden Verbände im Kreis Gütersloh.

Abwechslungsreiche Aufgabe

„Ich freue mich auf die sehr abwechslungsreiche Arbeit“, sagte Schultefrankenfeld am Donnerstag bei seiner Vorstellung im Dekanatsbüro in Rheda-Wiedenbrück. Die Regionalteams der sieben katholischen Jugendhäuser begleiten, Gruppenleiter schulen, Referenten vermitteln, Veranstaltungen organisieren, Fachkonferenzen unterstützen, Messdieneraktivitäten koordinieren, in den Jugendhilfeausschüssen von Kreis und Stadt Gütersloh sowie in der Kita-Steuerungsgruppe mitarbeiten – Langeweile sei nicht zu erwarten, so der 39-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Zuvor sieben Jahre bei der Stadt Verl

Zudem ist der Sozialpädagoge bereits sehnlich erwartet worden. Immerhin war die Referentenstelle nach dem Wechsel von Matthias Lütkebohle zum Erzbistum fünf Monate vakant. Das lag an dem schnellen Weggang seines Vorgängers nach Paderborn, aber auch an der Kündigungsfrist des Rheda-Wiedenbrückers bei der Stadt Verl, wo er zuletzt sieben Jahre als Jugendpfleger und in der Jugendhilfeplanung gearbeitet hat. Zuvor hatte Schultefrankenfeld, der verheiratet und Vater zweier Töchter (fünf und neun Jahre alt) ist, achteinhalb Jahre die Jugendfreizeitstätte Schloß Holte geleitet.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 3. März.

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