Ortsdurchfahrt in Sende freigegeben
Bild: Bitter
Freigabe der ausgebauten Heideblümchenstraße in der Ortsdurchfahrt des Schloß Holter Ortsteils Sende (vorn von links): Ratsherr Jochen Gürtler, Anliegerin Rodica Stange, Ratsfrau Marion Herzog, Landrat Sven Georg Adenauer, der Leiter des Landesbetriebs Straßen, Andreas Meyer, stellvertretender Vorsitzender des Kreisstraßenausschusses, Bernhard Altehülshorst, Insolvenzverwalter Dr. Yorck Tilman Streitbörger, Unternehmerin Inge-Elisabeth Eikenbusch und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.
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Die Kosten für die ein Kilometer lange begradigte sowie mit getrennten Fuß- und Radwegen ausgestattete Ortsdurchfahrt betragen 1,28 Millionen Euro. Davon entfallen eine Million Euro auf den Kreis Gütersloh für Fahrbahn, Radwege und Busbuchten, 170 000 Euro auf die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock für Gehwege und Beleuchtung sowie 110 000 Euro auf den Landesbetrieb Straßen mit Sitz in Bielefeld für die Abbiegespur von der Landesstraße 790 (Sender Straße). Das Land fördert die Baumaßnahme mit 70 Prozent. Der Grunderwerb kostet noch einmal 450 000 Euro, von denen der Kreis 340 000 Euro und die Stadt 110 000 Euro tragen.

„Politik und Verwaltung haben etwas Tolles hingekriegt“, lobte Landrat Sven-Georg Adenauer. Er hob hervor, dass mit der Anlage eines Kreisels im Kreuzungsbereich Heideblümchenstraße/Hellweg und dem Ausbau des Einmündungsbereichs Sender Straße zwei Unfallschwerpunkte beseitigt seien. Adenauer bedauerte, dass die Tiefbaufirma Eikenbusch aus Oerlinghausen, bedingt durch zwei strenge Winter, während der Bauzeit in Schieflage geraten sei. Umso höher bewertete er die Leistung des Insolvenzverwalters Dr. Yorck Tilman Streitbörger aus Bielefeld, der in konstruktiven Verhandlungen mit dem Kreis dafür sorgte, dass der Ausbau der Kreistraße 44 unvermindert fortgesetzt werden konnte.

Applaus gab es für ihn sowie die Eikenbusch-Mitarbeiter und den Subunternehmer für die Pflasterung, Iljazi aus Gütersloh, die trotz drohender Kündigungen durchgehalten haben. „Ohne den besonderen Geist in der Firma Eikenbusch wäre der Straßenbau teurer geworden und hätte länger gedauert“, gab Dr. Streitbörger zu bedenken. Denen, „die zur Stange gehalten haben,“ dankte auch Andreas Meyer vom Landesbetrieb Straßen. Die Baumaßnahme sei zwar eine kleinere gewesen, dafür aber wichtig und von größter Effizienz, was die Entschärfung des Knotenpunktes von Landes- und Kreisstraße betreffe. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr sprach von vorzüglicher Zusammenarbeit aller Beteiligten, wenn der Grunderwerb für den Kreisel sowie die Rad- und Fußwege auch schwierig gewesen sei.

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