Ortseingang wird zur A 33-Großbaustelle
Bild: Neitemeier
Tragende Rolle: Eisenflechter bringen auf der Brückenbaustelle Theenhausener Straße am Ortseingang von Halle derzeit die Bewehrung an die richtige Stelle.
Bild: Neitemeier

 in Schwerpunkt der Investitionen in diesem Jahr ist der viel befahrene Bereich, wo die Alleestraße auf die Westumgehung/Theenhausener Straße (Landesstraße 782) mündet. Verkehrsbehinderungen sind in dem kommenden Monaten vorprogrammiert.

Haller Anschlussstelle Alleestraße entsteht

Nach dem Abholzen vieler Bäume und Sträucher vor einem Jahr ist die seit August im Bau befindliche Brücke, die die Theenhausener Straße über die Autobahn führen wird, ein erster Vorbote für die umfangreichen Maßnahmen rund um die künftige A-33-Anschlussstelle Alleestraße. Die Überführung steht nicht weit von der Stelle entfernt, wo früher einmal ein Starenkasten die aus Richtung Gütersloh kommenden, in die Stadt abbiegenden Temposünder blitzte. Tagtäglich passieren sehr viele Fahrzeuge diese Hauptverkehrsader zwischen Halle, Steinhagen und Gütersloh.

Autobahn und Landesstraße parallel

Auf einer Strecke von etwa 400 Metern führt die Theenhausener Straße künftig nicht mehr geradlinig wie bisher an der Stadt vorbei, sondern wird nach Osten in Richtung Wohnbebauung verschwenkt. Ein kurzes Stück liegen Autobahn 33 und Landesstraße künftig sogar unmittelbar nebeneinander, bevor sich ihre Wege wieder trennen. Die Anschlussstelle der Richtungsfahrbahn Borgholzhausen ist als Kreisverkehr konzipiert, durch den auch die Theenhausener Straße führt.

Umfangreicher Natur- und Lärmschutz

rten- und Diese Konstellation ist erforderlich geworden, weil die Autobahn im Lauf der langen Planungszeit immer stärker aus dem angrenzenden europäischen Naturschutzgebiet heraus- und an die Stadt herangerückt ist. Jetzt streift die A 33 nur noch einen kleinen Teil des Tatenhauser Walds. Natur- und Arten- sowie der Lärmschutz spielen bei dem lange strittigen Autobahnprojekt eine große Rolle.

Wie schon vor zwei Jahren werden auch jetzt vor dem Anrücken der Betonbauer mancherorts erst einmal Bäume und Sträucher gepflanzt oder Teiche angelegt, um den A-33-Eingriff in die Natur auszugleichen. Aber auch an die in der Nähe lebenden Menschen wird gedacht. So entsteht im Bereich der Westumgehung im Frühjahr zunächst ein massiver Erdwall, der die Anwohner vor dem Bau- und dem Verkehrslärm der Westumgehung sowie später auch vor Geräusche von der Autobahn schützen soll.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 14. Januar.

SOCIAL BOOKMARKS