Panzer reißt Lkw-Hänger auf
Bild: Bojak
Die Außenverkleidung des United-Paper-Transporterst wurde von dem Fahrschulpanzer in voller Länge aufgerissen.
Bild: Bojak

Alle kamen unverletzt mit dem Schrecken davon. „Ich fuhr schon eine Weile hinter dem Lastwagen her, als das Fahrzeug stark abbremste“, erzählte der BMW-Fahrer (39) an der Unfallstelle in Höhe der Gaststätte „Waldklause“. Sowohl der LKW als auch der BMW waren unabhängig voneinander in Richtung Arvato unterwegs. Er habe ebenfalls stark gebremst, berichtete der 39-Jährige weiter. Dann seien schon Stücke der Isolierung und andere Teile des Aufliegers auf sein Auto aufgeschlagen. Erst Sekunden später habe er den Panzer gesehen, der offenbar die Seite des Lastwagens aufgerissen habe.

Zu schmal für beide Fahrzeuge

Der Unfallhergang ließ sich zunächst nicht eindeutig klären. Mit Sicherheit ließ sich lediglich sagen: Die Kollision ereignete sich gegen 12 Uhr. Und: „Die Straße war zu schmal für beide Fahrzeuge“, wie einer der Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, sachlich feststellte. Der 37-jährige Fahrer des United-Paper-Transporters gab bei der Polizei an, sein Fahrzeug habe schon gestanden, als der entgegenkommende Panzer mit einem Seitenteil die Verkleidung des Aufliegers aufriss. Er habe aus seiner höheren Position in der Fahrerkabine schnell registriert, dass der Panzer zu nah an den Lastwagen herangekommen sei und den Transporter gestoppt.

Unfallhergang muss noch genau geklärt werden

Die Angaben eines unbeteiligten Zeugen, der den ungewöhnlichen Crash beobachtet hatte, decken sich nach Angaben der Polizei mit dem Unfallbericht des Kraftfahrers. Der Zeuge habe ebenfalls erklärt, der Lastwagen habe gestanden, als sich das Panzer-Seitenteil in den Aufbau fräste. Der Fahrlehrer aus dem Panzer gab dagegen an, der Lastwagen sei noch gefahren und zu weit auf die Fahrspur des Panzers geraten. Dadurch sei es zu dem Unfall gekommen, erklärte der 33-jährige Brite.

Militärpolizei bei der Unfallaufnahme

Die Spexarder Straße wurde für die Unfallaufnahme von der Straße Im Lütken Ort bis zum Hüttenbrink für mehrere Stunden gesperrt. Auch ein Team der Britischen Militärpolizei aus Sennestadt sowie Dolmetscher wurden für die Unfallaufnahme zur Spexarder Straße gerufen. Die Höhe des an den drei Fahrzeugen entstandenen Schadens wird auf rund 26000 Euro geschätzt.

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