Party machen, bis der Arzt kommt
Bild: Fortmeier
Die Gruppen kamen bei den jungen Gästen bestens an.
Bild: Fortmeier

 Mit sage und schreibe 15 Formationen aus der Region und „Zoo Harmonics“ aus Israel hatten die Veranstalter Christian Bretschneider, Nicolai Grote und Marcel Klose voll ins Schwarze und genau den Geschmack der Fans getroffen. Zu Hunderten waren sie von nah und fern angereist, um dabei zu sein.

Pünktlich um 16 Uhr eröffnete die Bielefelder Band „Ewing Oil“ mit dem Sänger Henning Heup und dem vom Pollhansfest bereits bekannten Drummer Nils Berger den Auftakt des beliebten Festivals. Von da an hieß es nur noch: abfeiern, wild tanzen und headbangen, bis der Arzt kommt. Von Stunde zu Stunde schaukelte sich die Stimmung zu Rock und Metal der Bands Dead Horizon, We are Cecil, Blackout Problems, I.Vortex, Since 4Days und vielen anderen an beiden Tagen immer höher. Der Platz hinter dem Hallenbad war an beiden Abenden rappelvoll. Zu jedem Musikbeitrag ging bewegungstechnisch die Post ab. „Wenn mal einer hinfällt, helfen wir uns gegenseitig sofort wieder auf die Füße. Das ist Ehrensache“, hieß es von einer Gruppe aus Bielefeld, die mächtig viel Spaß hatte.

Schottenrock und  Netzstrumpfhosen

Viele der Gäste machten von dem Park- und Plansch-Angebot für fünf Euro, das außer der Parkgebühr einen kostenlosen Schwimmbadbesuch beinhaltete, Gebrauch. Innerhalb nur weniger Stunden hatten die Fans aus der Wiese hinter dem Bad ihr eigenes kleines Dorf aus unzähligen Zelten, Campingstühlen und Tischen errichtet. Hektoliter an Gerstensaft flossen. Außerdem war szenemäßiges Stylen angesagt. Vom Schottenrock über Netzstrumpfhosen bis hin zu stundenlang gestylten, grell gefärbten Frisuren gab es einiges zu sehen.

Leute treffen, Party machen, chillen und gemeinsam Musik bis zum Abwinken hören und feiern – das war das Ziel aller Musikfans, die diesem Festival schon seit Wochen entgegengefiebert hatten. Und sie sind voll auf ihre Kosten gekommen. „Trotz der zahlreichen Gäste gab es keine schlimmen Verletzungen“, so Marco Österwinter und die Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz Schloß Holte-Stukenbrock. Nur Wespenstiche, kleinere Blessuren und Schürfwunden seien zu versorgen gewesen. Für die Sicherheit auf dem Gelände hatte ein Schloß Holter Unternehmen gesorgt.

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